Systematisch gegen Schäden

Vermischtes
Konnersreuth
22.01.2016
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Auf ein Straßensanierungskonzept einigte sich jetzt der Konnersreuther Marktrat. Damit folgte das Gremium mehrheitlich einem Antrag der CSU. Diskussionsbedarf gab es zu der Frage, ob auch ein Ingenieurbüro beauftragt werden soll.

Bürgermeister Max Bindl berichtete eingangs, dass die Straßen im vergangenen Sommer besichtigt und die festgestellten Schäden aufgenommen worden seien. Einige Risse auf den Fahrbahnen habe man bereits beseitigt, weitere Ausbesserungsmaßnahmen werden heuer vorgenommen. Zur Behebung größerer Straßenschäden würden derzeit Förderanträge vorbereitet. "Wir sind dran, wir brauchen eigentlich keinen Beschluss." Sobald der Haushalt 2016 genehmigt sei, könnten die Arbeiten beginnen.

Reinhard Wurm (Freie Wähler) bemerkte, dass aufgrund der Vorarbeiten kein Ingenieurbüro eingeschaltet werden müsse. "Wir könnten dadurch Geld sparen." Andreas Malzer (CSU) teilte diese Meinung nicht: "Wenn wir Fördermittel beantragen wollen, wird es ohne Ingenieurbüro wohl nicht gehen." Markus Troesch von der Gemeindeverwaltung informierte, dass im Frühjahr nochmals eine Begehung geplant sei, danach erhalte der Marktrat einen Bericht. Andreas Malzer war es wichtig, dass ein Zeitplan vorgelegt wird. Bürgermeister Bindl erklärte, dass das erste Projekt der Ausbau der Straße von Höflas nach Siegelmühle sei.

Markus Troesch ergänzte, dass Gespräche mit den Fördergeldgebern noch anstünden. "Wir brauchen hier einen Spitzenfördersatz. Wenn wir nur 60 Prozent bekommen, können wir gleich aufhören." Edgar Wenisch (SPD) monierte, dass seine Fraktion schon vor Jahren einen ähnlichen Antrag eingebracht habe, der aber abgelehnt worden sei. Dazu sein Kommentar: "Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen." Max Bindl schlug am Ende vor, dass ein Konzept ohne Ingenieurbüro erstellt wird. Darin soll die Reihenfolge der Sanierungsprojekte festgelegt werden. Dem stimmte das Gremium mit Ausnahme der beiden SPD-Räte zu.

"Danke, vielen Dank!", entfuhr es Kinderhausleiterin Imke Steinert, nachdem der Marktrat grünes Licht für die von der Einrichtung gewünschte Anschaffung eines neuen Außenklettergerätes gegeben hatte. Bürgermeister Bindl berichtete, dass das alte Spielgerät aus Altersgründen bereits 2012 habe entsorgt werden müssen. Seitdem seien für ein neues Gerüst Spenden von insgesamt 6600 Euro gesammelt worden. Bei der Prüfung verschiedener Angebote sei man auf ein geeignetes Klettergerüst aus Robinienholz zum Preis von rund 13 000 Euro gestoßen.

Imke Steinert betonte, dass die Vorarbeiten und die Fundamentarbeiten durch den Elternbeirat ausgeführt würden. "Dem Markt entstehen insgesamt Kosten in Höhe von 11 000 Euro, der Rest wird durch Spenden gedeckt", versicherte die Kinderhausleiterin. Alle drei Fraktionssprecher befürworteten die Anschaffung vorbehaltslos, die Zustimmung des Gremiums erfolgte einhellig.
Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen.Edgar Wenisch (SPD)
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