VdK-Ortsverband Konnersreuth zieht Bilanz und zeichnet treue Mitglieder aus
Einsatz für sozial Schwache

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Konnersreuth
07.03.2016
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Keine leichte Zeit liegt hinter dem 120 Mitglieder starken VdK-Ortsverband Konnersreuth - das wurde am Sonntag bei der Jahresversammlung deutlich. Nach dem Tod zweier Vorstandsmitglieder ist die Vereinsspitze derzeitig nicht vollständig. Dennoch sollen die vakanten Posten erst bei den Neuwahlen im kommenden Jahr besetzt werden.

In Vertretung des Vorsitzenden Alfons Döberl gab Bürgermeister Max Bindl den Vorstandsbericht. Er erinnerte unter anderen an Fahrten nach Maria Loreto, zu den Luisenburg-Festspielen und nach Volkach. Am Bürgerfest beteiligte sich der Ortsverband mit dem Verkauf einer Bauernsuppe. Die Sammlung "Helft Wunden heilen" brachte 644,50 Euro ein. Bindl gab abschließend bekannt, dass die Luisenburg-Festspiele aus Mangel an Interesse nicht besucht werden. In seiner Eigenschaft als Bürgermeister dankte Max Bindl dem Ortsverband für das soziale Engagement und nannte den VdK einen wichtigen Faktor im Leben der Gemeinde. "Ihr kümmert euch um die sozial Schwächeren, das ist in einer Gesellschaft mit vielen Ellbogen nicht hoch genug einzuschätzen." Bindl würdigte auch die Kreisgeschäftsstelle in Wiesau für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

Im Anschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt. Seit zehn Jahren beim Ortsverband sind Johann Burger, Gisela Dietz, Josef Garban, Agnes Härtl, Franz Jäger, Johann Lang, Claudia Neumann, Antonie Rosner, Matthias Thaler und Franz Wenisch.

"Das Sozialrecht ist unsere Domäne", sagte Kreisgeschäftsführer Harald Gresik. "Wenn es sein muss, gehen wir für unsere Mitglieder bis vors Bundessozialgericht." Dank zollte er dem Ortsverband für die Arbeit, die mit Sicherheit nicht weniger werde. Dem Kreisverband gehören nach 379 Neueintritten aktuell 5484 Mitglieder an. Im vergangenen Jahr wurden laut Gresik 2718 Beratungsgespräche geführt. Insgesamt habe der Kreisverband 544 779,98 Euro für seine Mitglieder erstritten - durch das Einreichen von 105 Klagen.

Als Menschenrecht bezeichnete Gresik die Barrierefreiheit. Er forderte weiterhin einen Abbau der Barrieren im ganzen Land. Profitieren davon sollen alle Menschen, egal ob Behinderte, ältere Menschen oder auch Kinder. "Wenn die Barrierefreiheit gelingt, kann sich unser Sozialstaat Milliardenausgaben im Sozialbereich sparen", zeigte sich Gresik überzeugt.
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