94 Schüler aus vier Ländern erkunden Monte-Angebote
Für nachhaltigen Tourismus

Vor zehn Lehrern sowie 94 Schülern aus Italien, Spanien, Schweden und Deutschland nannte Bürgermeister Hermann Falk (rechts) das Freizeitzentrum Monte Kaolino eine hervorragende Symbiose von Natur, Industrie, Freizeit, Sport, Fun und Erholung. Bild: u


Im Blickpunkt: Das Monte-Freizeit-AngebotDas Monte-Freizeitangebot beinhaltete die Vergrößerung des Badareals von 4000 auf 12 000 Quadratmeter und die Campingplatz-Erweiterung um 130 Stellplätze, 30 Wohnmobilstellplätze, 5 Wohnmobilheime und eine Holzhütte sowie den Bau eines Sanitärgebäudes und weiterer Ver- und Entsorgungseinrichtungen. Neu geschaffen wurden 685 Pkw- und 7 Busstellplätze. Bei der Standortwahl für den Hochseilgarten wurde besonders auf Naturverträglichkeit geachtet. Die alte Monte-Liftanlage wurde modernisiert. Zusätzlich errichtete der SC Monte Kaolino eine Sommerrodelbahn. Die Aktivitäten des Vereins gaben den Impuls für eine 2,5 Kilometer lange Inliner-Rundstrecke. Am Fuß des Sandbergs wurde ein Abenteuerspielplatz angelegt. Weitere Attraktion ist eine Adventuregolf-Anlage. Gut angenommen werden die Segway-Touren. Schließlich ist der Freizeitpark Ausgangspunkt für Führungen durch den Industriepfad, der an zehn Stationen den Einfluss des Kaolinabbaus auf die Region erläutert. (u)

Amberg-Slzbach. (u) Gemeinsam mit den Partnerschulen aus Bergamo (Italien), Sevilla (Spanien) und Göteborg (Schweden) nimmt die FOS/BOS Amberg am EU-Projekt "Erasmus+" teil. Dabei besuchen sich die Schulen gegenseitig und arbeiten am gemeinsam gesetzten Ziel "By Train: Training Through Europe towards Sustainability". Als Vorzeigebeispiel für sanften, nachhaltigen Tourismus in der Region erschien der Amberger Erasmus-Projektleiterin, Studienrätin Tanja Stiegler, das Hirschauer Freizeitzentrum Monte Kaolino. Von der Richtigkeit ihrer Einschätzung konnten sich zehn Lehrer sowie 94 Schüler aus Italien, Spanien, Schweden und Deutschland bei einem Besuch überzeugen.

Als Informationspartner stand ihnen Bürgermeister Hermann Falk zur Verfügung. Er machte deutlich, dass der Kaolinabbau seit 1833 Einfluss auf die Gestaltung und Entwicklung der Städte Hirschau und Schnaittenbach nimmt. Mit einem Nachfolgenutzungskonzept habe man Lösungen zur Umgestaltung der Landschaft nach dem Abbau gesucht. Darin sei das Gelände um den Monte einer von vielen Schritten. Der Berg sei durch die Lagerung von Abfallquarz gewachsen. 1957 sei seine Einmaligkeit entdeckt und ab dann für Sommerski-Veranstaltungen genutzt worden. Es seien Dünenbad, Campingplatz, Liftanlage und gastronomische Einrichtungen entstanden. Als diese in die Jahre gekommen waren, habe man Ideen entwickelt, wie man den Bereich um den Monte als Freizeitanlage nutzen könnte.

Um das Projekt privatwirtschaftlich umzusetzen, habe der Stadtrat die Gründung der Monte Kaolino Freizeit GmbH beschlossen und das Vorhaben mit den Tourismus-Projekten der AOVE vernetzt. Nach dem Mittagessen nutzten die Jugendlichen ausgiebig die Gelegenheit, diese Angebote selbst zu testen.
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