Unterwegs auf dem Simultankirchenradweg
Glauben erfahren

Brunhilde Lommer, Koordinatorin der Schleife vier des Simultankirchenradwegs durch ds Birgland, bereitet die Eröffnung mit einer langen Radtour vor und rührt die Werbetrommel dafür: "Es lohnt sich, denn der Simultankirchenradweg macht unsere Geschichte, den Glauben und auch den ländlichen Raum erlebbar. Bild: cog

Amberg-Sulzbach. Den Glauben erfahren im wahrsten Sinne des Wortes: Das kann man auf dem Simultankirchenradweg. In zehn Schleifen verbindet er die ehemaligen und noch bestehenden Simultankirchen der Oberpfalz. Am Donnerstag, 19. Mai, wird die vierte Schleife durch das Birgland eröffnet. Siebeneichen, Illschwang, Götzendorf, Poppenricht und Sulzbach-Rosenberg sind die Stationen an diesem Teil der Themen-Tour. Der Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz plant zur Eröffnung eine besondere Radltour, die Brunhilde Lommer vor Ort koordiniert.

"Es wird sportlich", kündigt sie an, "schließlich geht die Runde durch das Birgland bergauf und bergab." Aber man müsse nicht die ganze Strecke fahren. Wem die 39,8 Kilometer zu viel seien, der könne sich der Gruppe auf Etappen anschließen. Bei Regen wird ein Bus eingesetzt.

Die Pfarreien und Gemeinden versorgen die Radler mit Essen und Trinken, aber auch geistiger Nahrung. In den Simultankirchen wird es teils eine Führung durch das historische Gebäude geben, teils ein kleines Orgelkonzert oder einen anderen "Leckerbissen". Der Schwerpunkt des Programms wird in der Poppenrichter Kirche St. Michael liegen. Laut Lommer soll es an jeder Schleife des Radwegs zweimal pro Jahr eine Aktion geben. Die Freunde des Simultankirchenradwegs wollen deshalb mit den kirchlichen Bildungswerken, den Pfarreien, Sportvereinen und heimatkundlichen Gruppen in den Orten kooperieren.
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