Kultur macht von sich reden
Glockenkrieg und weniger Onkelz

Kultur
Kreis Amberg-Sulzbach
31.12.2015
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Zweieinhalb Monate dauerte es, bis die 32 Meter breite Bühne errichtet war. "Der Glockenkrieg" hat am 17. Juli in Hirschau Premiere, das 70-köpfige Schauspiel-Ensemble macht die Stadt zum sechsten Mal zum Festspielort.

Burschen aus Eschenfelden stehlen bei der Kirwa in Kirchenreinbach das Bierfassl der dortigen Burschen. Die rächen sich - und lassen am Corsa eines Eschenfeldeners alle vier Räder verschwinden. Als der daraufhin einem älteren Kirchenreinbacher ordentlich einheizt, macht der postwendend seinen Sohn zur Sau - und eine Viertelstunde später sind die Reifen wieder am Opel.

Hohenburg hat jetzt auch seine eigene Station auf dem Kunstwanderweg Hirschwald. "Flüsternde Winde" hat das Künstlerpaar Hanna Regina Uber und Robert Diem die Skulptur aus Edelstahl und Carbonfaser genannt - die auf das Hohenburger Fledermaushaus Bezug nimmt.

Freilicht-Erfahrung hat die Freudenberger Bauernbühne durch den Brandner Kaspar schon. Trotzdem ist es eine Premiere: Mit dem Volksstück s' Schwalberl probiert die Freudenberger Theatergruppe im Juni eine neue Spielstätte aus - unter freiem Himmel im Haberl-Anwesen in Wutschdorf, wo seit zwei Jahren ihr Fundus untergebracht ist.

Es kommen 7000 Gäste weniger als im Vorjahr: Bei der zehnten Auflage der Größten Onkelz Nacht Deutschlands (G.O.N.D.) in Kreuth feiern Mitte Juli "nur" rund 11 000 Fans. Die Veranstalter führen den Rückgang auf die Wiedervereinigung der Onkelz und die damit verbundenen Konzerte der Band zurück. (eik)
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