Neuer Sonderband erscheint
Hirschwald im Eisengau

Der neue Eisengau-Sonderband wird am Freitag, 14. Oktober, um 18 Uhr im Torhaus in Hirschwald offiziell vorgestellt. Zur kurzweiligen Gestaltung des Abends tragen die Autoren - soweit abkömmlich - bei. Der Eintritt ist frei. Bild: hfz
Kultur
Kreis Amberg-Sulzbach
01.10.2016
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Eigentlich sollte der alljährliche Sonderband des Eisengaues bereits im Juli erscheinen. Doch dann gab es zum vorgesehenen Thema plötzlich einige redaktionelle Probleme.

Amberg-Sulzbach. So hatten die Geschäftsführerin des Naturparks Hirschwald, Isabel Lautenschlager, und der Ortsheimatpfleger von Ursensollen, Josef Schmaußer, die spontane Idee, die entstandene Lücke mit einem Band "Geschichte und Geschichten aus dem Naturpark Hirschwald" zu füllen.

28 Geschichten


Zwölf Autoren haben auf 176 Seiten, großteils in Farbe, 28 Geschichten niedergeschrieben. Fakten und Sagen, Heiteres und Tragik kommen darin vor: Erinnerungen an das Café Lauterach, die Geschichte des Zieglerschlosses in Schmidmühlen, des Hammers in Haselmühl, die Legende um die Köhlertochter Rebekka, das Wandbild der Volksschule in Kastl. Dazu Wilderer-Geschichten aus dem Hirschwald, die Wasserversorgung Bittenbrunn-Garsdorf-Köfering, Dr. Pils, der Entdecker der Steinbergwand, und der Pulverturm auf dem Amberger Erzberg. Außerdem ein Meuchelmord im Hirschwald, das "Frauen-Brünnl" und der Schwedenschuss von Siegenhofen, die Wasserversorgung der Klosterburg Kastl, der Fund eines jungsteinzeitlichen Steinbeils bei Garsdorf, die Trichtersperre aus der Zeit des Kalten Krieges bei Pfaffenhofen, das Ende von Finsterhüll, die Kirche St. Joh. Baptist in Ebermannsdorf und der Wachhund an der Kastler Klosterpforte. Und schließlich auch der Brand des "Schnüpfls" in Hohenkemnath, die Burg Ebermannsdorf, der Kalkofen in Schmidmühlen, ein Schlehenwanderweg bei Ensdorf, das "Pfeffern" - ein Heischebrauch - , die Köhlerei in Ebermannsdorf, das Hohenkemnather Trafohaus (heute Artenschutzturm), Handwerk und Zünfte in Hohenburg, der Kunstwanderweg im Hirschwald und das volkstümliche Steinmal bei Malsbach. Das Steinmal ziert den Einband.

Am Freitag, 14. Oktober, um 18 Uhr wird der Band im Torhaus in Hirschwald vorgestellt. Zur kurzweiligen Gestaltung tragen die Autoren, soweit abkömmlich, Kurzgeschichten aus und um den Hirschwald vor. Interessierte sind eingeladen - der Eintritt ist frei. Das Torhaus Hirschwald mit angrenzendem Stadl wird derzeit saniert. Der Stadl steht bereits für Veranstaltungen zur Verfügung, und diese Chance möchten Herausgeber und Naturpark gerne nutzen. Zu beachten ist bei der Anfahrt nach Hirschwald, dass die Durchfahrt von der Ensdorfer Seite her durch den Torbogen gesperrt ist. Die Zufahrt in die Ortsmitte ist nur von der Seite Waldhaus möglich.

Im Buchhandel erhältlich


Vertrieben wird der Eisengau vom einschlägigen Buchhandel, von den Raiffeisenbanken Unteres Vilstal und von Georg Pickl in Kastl. Selbstverständlich kann er auch bei der Vorstellung erworben werden.
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