Passionssingen in der Mariahilfbergkirche
Das Leiden Jesu vertont

Schwermütig mutete das Liedgut der Lintacher Sänger unter der Leitung von Otto Maier an. Bilder: ads (2)
Kultur
Kreis Amberg-Sulzbach
26.03.2016
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Zum beliebten Passionssingen der Oberpfälzer Volksmusikfreunde des Landkreises Amberg-Sulzbach in der Mariahilfbergkirche waren so viele Gäste gekommen, dass es auch auf den Stehplätzen im Kirchenschiff eng wurde.

Amberg-Sulzbach. Bei einer stimmungsvollen Andacht interpretierten regionale Gesangs- und Instrumentalgruppen den schweren Leidensweg Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz musikalisch.

Organisator Hermann Frieser trug mit beeindruckenden Mundarttexten aus der Passion von Herbert Regele zum Gelingen der Veranstaltung bei. Mit erhabenen, würdigen Bläserklängen stimmte der evangelische Posaunenchor Thansüß unter der Leitung von Heinrich Müller die Besucher des Passionssingens am Mariahilfberg ein.

Als Hausherr begrüßte der Guardian des Franziskanerklosters, Pater Janusz, die zahlreichen Besucher. "Mit dieser Andacht gehen wir hinein in die Atmosphäre der Karwoche, die mit dem Einzug Jesu in Jerusalem beginnt und geprägt ist von dessen Leiden und Tod am Kreuz", machte der Geistliche bewusst. Er verwies aber auch darauf, dass Jesus den Tod überwunden habe und auferstanden sei und bezeichnete dies als großes Geheimnis des christlichen Glaubens.

Zugunsten der Kirche


Pater Janusz bedankte sich bei dem langjährigen Organisator des Passionssingens, Hermann Frieser, und bei allen mitwirkenden Sängern und Musikern für deren unentgeltlichen Auftritt zugunsten der Wallfahrtskirche und des Klosters.

Schwermütige Lieder


Schwermütig mutete das Liedgut der Lintacher Sänger unter der Leitung von Otto Maier an, der das leidenschaftliche Quartett gesanglich und instrumental auf dem Akkordeon unterstützte. Einen wunderbaren Kontrast zum mehrstimmigen Männergesang boten die Stauber-Moila mit ihrem glockenklaren Stimmen, begleitet an der Zither von Rita Butz. Letztere hatte auch die Leitung der Stubenmusi Gebenbach inne, die mit getragenen Stücken den Kreuzweg hervorragend interpretierten.

Zum Abschluss der Andacht spendete Pater Janusz den Gläubigen den Segen und lud alle in das Kloster zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit ein.
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