Abgeordnete bewerten überarbeiteten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans positiv
Neue Hoffnung für Bahnstrecke

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
18.07.2016
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Amberg-Sulzbach. Positive Signale sehen die beiden CSU-Bundestagsabgeordneten Barbara Lanzinger und Alois Karl in den Zwischenergebnissen, die im überarbeiteten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 auftauchen. Der muss zwar noch in die Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung, ehe im Herbst verbindliche Festlegungen folgen, doch deuten sich bereits jetzt Höherstufungen von Projekten in der Region an.

Das betrifft zum einen den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Furth-Prag (in Verbindung mit dem Ausbau München-Regensburg-Schwandorf). Der gilt jetzt als eines der "Vorhaben des Potentiellen Bedarfs, die in den Vordringlichen Bedarf aufsteigen können". Vorher hieß es, das Projekt könne "in den Vordringlichen Bedarf oder Weiteren Bedarf aufsteigen".

"Unsere Argumente wurden gehört", meint Alois Karl dazu laut Pressetext. Barbara Lanzinger wird in einer Mitteilung aus ihrem Büro so zitiert: "Um die Projektdefinition abzuschließen, muss nun mit Hochleistung an der Projektplanung gearbeitet werden, damit dann aus unserer lange favorisierten Strecke ein vordringlicher Bedarf wird."

Der vierstreifige Ausbau der B85 zwischen der Anschlussstelle Amberg-Ost der Autobahn A6 und Pittersberg erfährt im neuen Entwurf eine Höherstufung vom "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" in den "Vordringlichen Bedarf". Alois Karl bilanziert abschließend: "Die aktuellen Zwischenergebnisse stimmen mich sehr hoffnungsfroh. Ich freue mich, dass der nachdrückliche Einsatz für unsere Projekte beim Bundesverkehrswegeplan erste Erfolge zeigt."
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