Abgeordneter Alois Karl sucht junge Leute für Patenschaftsprogramm des Bundestages
Ein Jahr gratis in den USA leben

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
06.09.2016
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Amberg-Sulzbach. PPP und Bundestagsabgeordneter Alois Karl (CSU) machen es möglich: Innerhalb des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP), das der Bundestag und der amerikanische Kongress 1983 ins Leben riefen, bekommen alljährlich 360 Schüler und junge Berufstätige aus Deutschland die Gelegenheit, ein Jahr lang Erfahrungen im US-amerikanischen Alltag zu sammeln. Im Gegenzug erleben junge Amerikaner Deutschland.

Karl hält große Stücke auf dieses Programm, so schreibt er in einer Pressemitteilung, "weil es sich an junge Leute wendet, die in der Regel nicht über ein Studenten-Stipendiat Auslandserfahrungen machen können". Deshalb würde er sich freuen, wenn es ihm auch 2017 gelänge, wieder junge Leute aus seinem Wahlkreis an PPP zu vermitteln.

Kurz vor Fristende


Bewerbungen sind ab sofort möglich. Die Frist endet am Freitag, 16. September. Bis dahin müssen die Unterlagen bei den für den Wahlkreis 232 zuständigen Austausch-Organisationen eingegangen sein. Für Schüler ist das der Gemeinnützige Verein für Internationale Verständigung und für Berufstätige die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Bewerber müssen zum Stichtag 31. Juli 2017 mindestens 15, aber nicht älter als 17 Jahre sein. Junge Berufstätige müssen die Ausbildung abgeschlossen haben und dürfen zum Stichtag höchstens 24 Jahre alt sein.

Infos über das PPP finden sich unter www.bundestag.de/ppp. Broschüren über das Programm inklusive Bewerbungskarte sind beim Deutschen Bundestag, Referat WI 4, Platz der Republik 1, 11011 Berlin oder unter ppp@bundestag.de anzufordern. Unter www.alois-karl.de finden sich Erfahrungsberichte früherer Stipendiaten. Seit 2005 konnte Alois Karl schon einer Reihe von jungen Menschen aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach und Neumarkt und der kreisfreien Stadt Amberg die Chance eröffnen, in einem einjährigen Aufenthalt schulische und betriebliche Erfahrungen in einem Land zu sammeln, das sich in vielen Bereichen von Deutschland unterscheidet.

Bundestag und Kongress


"Der Auslandsaufenthalt birgt keine finanziellen Risiken für die Teilnehmer", so Karl in einer Pressemitteilung. Reise- und Versicherungskosten, aber auch jene für Vor- und Nachbereitung des Stipendiums, den College-Besuch und die Unterbringung in Gastfamilien werden komplett vom Bundestag und vom amerikanischen Kongress übernommen.
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