Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm schüttet Füllhorn aus
1,2 Millionen Euro für Soziale Stadt

Das Rathaus in Amberg. (Archivbild) (Foto: Petra Hartl)
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
22.04.2016
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Das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt schüttet sein Füllhorn aus. Neun Kommunen in der Oberpfalz erhalten rund drei Millionen Euro. Auch der Landkreis und die Stadt Amberg sind mit insgesamt fast 1,2 Millionen Euro gut vertreten.

Amberg-Sulzbach. "Zusammen mit den Eigenanteilen stehen den neun Kommunen sogar mehr als 5 Millionen Euro zur Verfügung", teilte Bayerns Finanzstaatssekretär Albert Füracker (CSU) gestern mit, nachdem Innen- und Bauminister Joachim Herrmann die aktuellen Zuteilungen bekanntgegeben hatte.

"Damit unterstützen wir beispielsweise die Anbindung des Ortskerns von Kastl an die B 299", hob Füracker hervor - die Pressemitteilung nennt für dieses Projekt eine Summe von 260 000 Euro. Auerbach bekommt demnach für seine Altstadtsanierung sogar 450 000 Euro, Vilseck für den selben Zweck 180 000 Euro.

Bei Grafenwöhr sind es konkret für die Erneuerung der Eichendorffstraße in der City 462 000 Euro und Ambergs Projekte im Zuge der Sozialen Stadt am Bergsteig - einst war dieser Stadtteil Vorreiter für die Maßnahme - erhält 300 000 Euro.

"Das Programm unterstützt die Kommunen dabei, den demografischen Veränderungen zu begegnen und so allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen", beschreibt Füracker. Und weiter: "In seinem Mittelpunkt stehen dabei familienfreundliche Infrastrukturen, wie zum Beispiel der Bau von Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche, der Austausch zwischen den Generationen, Integration und die Barrierefreiheit. Daher sind die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement wichtige Erfolgsfaktoren." Ziel seien dabei möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse im Freistaat.

"In diesem Jahr werden 100 Quartiere in 80 Städten, Märkten und Gemeinden in ganz Bayern gefördert", betont der Staatssekretär, der auch für die Landesentwicklung zuständig ist. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen diesen Kommunen nach seiner Auskunft dann allein durch dieses Programm über 52 Millionen Euro für Erneuerungsmaßnahmen zur Verfügung.
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