FW: Freistaat soll Träger werden
Theuerns Schloss für die Bildung

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
27.10.2016
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Vor der anstehenden, mehrere Millionen kostenden Sanierung des Schlosses Theuern müssen alle Möglichkeiten einer wirtschaftlichen Nutzung ausgelotet werden: Darin waren sich alle Freien Wähler aus Kreistag, Junge FW und Ortsvorsitzende bei ihrer Klausur in Hahnbach einig.

Hahnbach. Ein Antrag für eine entsprechende Projektstudie liegt Landrat Richard Reisinger bereits vor. Allerdings sehen die Freien Wähler (FW) unisono die Zukunft des Schlosses in einer Bildungseinrichtung unter Trägerschaft des Freistaats Bayern. Kreisvorsitzender Albert Geitner erinnerte in der regen Diskussion auf der Klausurtagung an seinen Vorschlag vor gut einem Jahr: Damals hatte er gefordert, die Kastler Burg zu einer Außenstelle in Sachen Bildung zu machen.

Um so mehr freuten sich nun alle Teilnehmer über die guten Nachrichten aus Kastl und die erwarteten Synergieeffekte für den gesamten Landkreis: Dieses Beispiel sollte Schule machen, lautet die FW-Meinung. Ohne dem Ergebnis der Projektstudie vorzugreifen, sieht die Fraktion auch das Kulturschloss Theuern als Bildungseinrichtung. Als Außenstelle für die Ostbayerische Technische (OTH) oder auch eine andere Hochschule wären die Gebäude in Theuern prädestiniert, sagte ihr Sprecher Peter Dotzler.

Da sich Amberg-Sulzbach als eine umfassende und kompetente Bildungsregion in Bayern etablieren wolle, sei es wichtig, dass die vorhandenen, repräsentativen Liegenschaften in diesen Dienst gestellt werden können.

Beim Thema freies WLAN waren vor allem die jungen FW hellhörig. Eigentlich, so Vorsitzender Manuel Werthner, seien diese davon ausgegangen, dass bereits alle Liegenschaften des Kreises mit freiem Bayern-WLAN ausgestattet sind. Ein entsprechender Antrag soll nun prüfen, wie weit der Landkreis im Programm Bayern-WLAN in seinen eigenen Liegenschaften Hotspots hat.

Das Programm des Freistaats, so diskutierten die FW bei ihrer Klausur, ziele ja auf einen flächendeckenden freien Internet-Zugang in öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden mit viel Besucherverkehr, in öffentlichen Bildungseinrichtungen und touristischen Regionen ab.

Da dürfe natürlich auch der Landkreis Amberg-Sulzbach nicht zurückstehen. Für Peter Dotzler ist dies ein erster Schritt hin zum Landkreis 4.0 und zum Tourismus 4.0.
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