Jugendämter Stadt und Landkreis kooperieren neu
Gemeinsam planen, voneinander lernen

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
19.11.2016
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Jugendhilfeplanung ist zumindest am Anfang das, was der Name sagt: viel Planung. Zumal der Landkreis und die Stadt Amberg heuer in diesem Bereich erstmals zusammenarbeiten.

Amberg-Sulzbach. Nach den Gesprächen mit der Festlegung gemeinsamer Ziele musste das Ganze schriftlich fixiert werden, was inklusive Maßnahmenempfehlungen zu den jeweiligen Themen so weit geschehen ist, dass es dem Jugendhilfeausschuss in diesen ersten Umrissen präsentiert werden konnte. Dennoch sprach Jugendamtsleiter Thomas Schieder auf Nachfrage in der Sitzung von einem Planungsstadium, auf das nun "die nächsten Schritte folgen müssen".

"Wichtig ist in der jetzigen Phase, zu beschreiben, was ist und was sein soll", erläuterte Schieder, "die Umsetzung kommt noch". Bedeutend sei dabei, größtenteils schon bestehende Angebote zu vernetzen: "Es gibt bereits viel, aber oft weiß der eine vom anderen nichts", beschrieb auch Claudia Mai von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises den Hintergrund. Schieder bezeichnete die gemeinsame Jugendhilfeplanung auch als Informations- und Wissenstransfer, über dessen Inhalte die AZ im nächsten Stadium bei konkreten Maßnahmen berichten wird.

Viel Planung beziehungsweise Statistik lieferte auch Jugendpflegerin Julia Schötz, die dem Gremium den Bericht des Kreisjugendamts für 2015 im Zuge der bayernweiten Jugendhilfeberichterstattung in Auszügen vorstellte (www.kreis-as.de/media/custom/2026_1518_1.PDF?1467893686).

Schötz betonte, dass dahinter kein "Ranking" steckt. Vielmehr gehe es darum, über den eigenen Tellerrand hinaus- und "voneinander abzuschauen, um die Jugendhilfe effizient zu gestalten".
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