Jugendliche aus dem Kreis Amberg-Sulzbach bin Frankreich
Versöhnung bekräftigt

Die Partnerschaft wurde per Vertrag bekräftigt (von links, sitzend): Marta Hebda (Krakau), Projektleiter Hartmut Schendzielorz (Freihung), Nicole Oury (Diemeringen). Bild: hfz
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
16.10.2016
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Diemeringen/Freihung. Sie arbeiten meist im Hintergrund, doch was sie tun, hat unschätzbaren Wert für Europa und die Region: Mitglieder des Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz e.V. waren vor einigen Tagen im französischen Diemeringen zu Gast, um die vor vielen Jahren begonnene Aussöhnung zwischen Franzosen, Deutschen und Polen fortzusetzen.

Dass der Verein beim Ausbau der Partnerschaft nicht lockerlässt, zeigt sich am Programm, das bereits bis 2020 festgezurrt ist. Die Akteure in den drei Ländern haben bereits wieder mehrere Treffen vereinbart. In Diemeringen hat nun die neu gewählte Bürgermeisterin Nicole Oury den Projektleiter aus Freihung, Hartmut Schendzielorz , willkommen geheißen und in seiner Arbeit bestärkt. Schendzielorz bedankte sich bei einem Festakt im Rathaus für das ihm persönlich und dem Verein entgegengebrachte Vertrauen. "Ich möchte mich besonders für die Zusage und die Willensbekundung bedanken, die Partnerschaft auf der Basis des Weimarer Dreiecks aktiv fortzusetzen", sagte der Projektleiter aus Freihung. Nach einem Vortrag durch die Jugendbeauftragten Lucas Apfelbacher und Simon Regn , lud er die Gastgeber aus Frankreich ein, an der Projektwoche 2017 in Deutschland (Usedom, Stettin und Berlin) und 2018 an der Projektwoche in Polen (Breslau, Kreisau, Auschwitz und Krakau) teilzunehmen. Für 2019 wünschte er sich, dass es dem Europäischen Jugendprojekt Oberpfalz mit seinem Partner Diemeringen gelänge, eine deutsch-polnisch-französische Projektwoche im Elsass, der Normandie und einem Abschluss in Paris anzubieten.

Das Jugendprojekt verfolgt zusammen mit seinen Partnern das Ziel, bei Jugendlichen das Interesse für ein gemeinsames und friedvolles Miteinander in Europa zu wecken. "Wir wollen die Jugendlichen durch jährliche Projektwochen auf diesem Weg in ein zukunftsorientiertes Europa begleiten", erklärte Schendzielorz. Dabei orientiert sich die Organisation an dem Motto des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge: "Versöhnung über den Gräbern, Arbeit für den Frieden". Die Jugendlichen kommen an Kriegsgräberstätten zusammen, diskutieren dort gemeinsam, erleben aber auch die schönen Seiten eines friedlichen Europas durch gemeinsame Ausflüge und Unternehmungen.

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Weitere Informationen:

www.jugendprojekt-online.de
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