Kreisversammlung der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Entwicklung hin zum Vorzeigelandkreis

Der neue Geschäftsführer Oberpfalz von Bündnis 90/Die Grünen, Sascha Keilholz (Vierter von rechts) aus Regensburg, im Gespräch mit den Ortsvorständen der verschiedenen Gemeinden im Landkreis Amberg-Sulzbach. Bild: hfz
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
10.06.2016
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Auerbach/Amberg-Sulzbach. Noch vor der heißen Phase des Sommers fand bei Bündnis 90/die Grünen eine "sehr intensive Kreisversammlung" in Auerbach statt, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Wichtige Themen beschäftigen den Kreisverband, und aus allen Ortsverbänden erschienen die Mitglieder.

Zunächst wurde für das anstehende Kreisvorständetreffen in Regensburg Walter Schöberlein aus Kastl delegiert. Gespannt waren die Gäste auch auf die Vorstellung des den neuen Bezirksgeschäftsführers Sascha Keilholz aus Regensburg. Bei ihm laufen die Fäden zwischen den Kreisverbänden zusammen. Nach wie vor dominiert die Integration der anerkannten Flüchtlinge das Tagesgeschehen. Wohnungen werden gesucht, Arbeits- und Ausbildungsstellen vermittelt, hieß es aus der Versammlung. "Viele Mitglieder der jeweiligen Ortsverbände sind in den Arbeitsgruppen organisiert und engagieren sich. Die Partei ist über die Entwicklung im Landkreis sehr zufrieden und sieht sich mit dem umsichtigen Handeln des Landrats auf einem guten Weg. Unser Landkreis genießt hier einen Vorzeigestatus!", bilanzierte Marianne Mimler-Hofmann, Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag. Ferner berichtete sie, dass jüngst die Notunterkunft für die nicht anerkannten Flüchtlinge in der Staatlichen Berufsschule in Sulzbach-Rosenberg geschlossen wurde, da der Zustrom abebbte.

Rechtsradikale Partei


Wesentlich finsterer sieht die Partei die Entwicklung der AfD. Auch wenn deren Streitigkeiten hauptsächlich auf Bundesebene ausgefochten werden, zeige man sich an der Basis wach und gut aufgestellt. "Dem rechtspopulistischen Aufwind der AfD darf man keinen Raum geben. Nur allzu klar ist es, dass man sich mit dem Programm dieser Partei in das Terrain längst vergangener Zeiten begibt. Es ist bedauerlich, dass wir tatsächlich im Jahr 2016 auf einer Kreisversammlung uns Gedanken über die Entwicklung rechtsradikaler Parteien machen müssen", äußerte Kreissprecher Karl-Heinz Herbst.

Auf Unverständnis stößt auch die Marschrichtung der Landesregierung hinsichtlich der Energiewende. Wenig wichtig scheine der CSU diese zu sein, wenn man zunächst den Stromtrassen-Ausbau behindere und dann auch noch die "10H-Regel" aufstelle. Immerhin sei die Windenergie die umweltfreundlichste, effizienteste und billigste Energiegewinnung, betonten die Grünen.

Die Partei ist über die Entwicklung im Landkreis sehr zufrieden und sieht sich mit dem umsichtigen Handeln des Landrats auf einem guten Weg.Marianne Mimmler-Hofmann, Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag
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