Kreisvorstand der Jungen Union um Mitglieder aus Hohenburg und Rieden-Vilshofen erweitert
Der Süden holt bei der JU auf

Der JU-Kreisvorstand mit Kreisvorsitzendem Michael Mertel (Zweiter von links), den neu in den Vorstand aufgenommenen Phillip Haas (links) und Johannes Reindl (Fünfter von links) sowie Bürgermeister Erwin Geitner (Dritter von links) am Rande der Sitzung in Rieden. Bild: hfz
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
20.07.2016
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Brandaktuelle Themen, interessante Veranstaltungen und neue Gesichter: Die Junge Union (JU) Amberg-Sulzbach hat sich bei ihrer Sitzung des Kreisvorstands um aktuelle Belange und zukünftige Herausforderungen gekümmert. Und Vertreter der beiden Ortsverbände Rieden-Vilshofen und Hohenburg in den Vorstand aufgenommen.

Rieden. Diese beiden Verbände konnten durch das große Engagement vor Ort erst in den vergangenen Monaten neu gegründet werden. Bei ihrem Treffen im Riedener Landgasthof Zum Bärenwirt begrüßte Kreisvorsitzender Michael Mertel neben den Vorstandsmitgliedern einige Neumitglieder aus den beiden neuen Ortsverbänden sowie den Riedener Bürgermeister Erwin Geitner (CSU). "Bisher war die Junge Union im Norden des Landkreises sehr gut aufgestellt, während es im Süden noch Potenzial gab. So war es schon seit langem unser Ziel, die JU im Vils- und Lauterachtal zu stärken und dies ist nun durch die Neugründung der beiden Verbände gelungen", sagte Kreisrat Mertel. Bürgermeister Geitner stellte in seinem Grußwort die Gemeinde Rieden vor und bekräftigte zudem seine Freude über die Neugründung des Riedener JU-Verbands.

Zwei zusätzlich


Um die JU-Neulinge gleich von Anfang an angemessen einzubinden, wurden zunächst jeweils ein JUler aus Hohenburg und Rieden-Vilshofen einstimmig als kooptierte Mitglieder in den Kreisvorstand gewählt. Neben den beiden Ortsvorsitzenden Susanne Braun (Hohenburg) und Sven Ränker (Rieden-Vilshofen) werden ab sofort zusätzlich Johannes Reindl (Hohenburg) und Phillip Haas (Rieden-Vilshofen) in der Kreis-JU vertreten sein.

Einstimmiges Votum


"Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und eine interessante Zeit im Team der Kreis-JU", beglückwünschte Mertel seine neuen Mitstreiter und freute sich über das einstimmige Votum, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Im weiteren Verlauf machte man sich an die Planung und Organisation anstehender Veranstaltungen. So wird Ende Juli zum Kernthema Mobilität junger Menschen ein Termin mit dem Zweckverband Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS) stattfinden, um die Situation des öffentlichen Personennahverkehrs zu diskutieren. Darüber hinaus soll es eine Veranstaltung zum Thema "Polizei und Sicherheit" geben. Auch die aktuelle Lage in der internationalen Politik spielte eine Rolle bei den jungen Erwachsenen aus dem Landkreis. So strebt man an, zu Brennpunkten wie in Syrien, zum Verhältnis mit der Türkei (Flüchtlingskrise, Menschenrechte, Visafreiheit) und zu internationalen Einsätzen der Bundeswehr, Experten an Land zu ziehen, mit denen man diese Themen sachkundig diskutieren kann.

Jeden Freitag


Aber auch die ganz jungen Amberg-Sulzbacher werden von den engagierten Jungpolitikern nicht vergessen. So veranstaltet die Kreis-JU heuer wieder ein Ferienprogramm, an dem sich zehn Ortsverbände beteiligen. So wird an allen Freitagen im August jeweils abends eine Wanderung am Fledermaushaus in Hohenburg angeboten. Informationen dazu gibt es im Ferienprogramm der Gemeinden. Zudem soll ein Bewerbertraining für angehende Auszubildende und Berufstätige stattfinden.

Gegen Ende entstand eine rege Diskussion um den niedrigen Milchpreis. Dazu präsentierte der Pressesprecher der CSU-Landtagsfraktion und ehemalige JU-Kreisvorsitzende, Simon Schmaußer, Thesen, mit denen man die Situation erklären und besser verstehen könne. So sei zu viel Milch auf dem Markt, so dass der Preis, orientiert an Angebot und Nachfrage, zwangsläufig sinken müsse. Zudem locken die Supermärkte mit billiger Milch. Schmaußer merkte an, dass bestimmte Rahmenbedingungen falsch seien. So hätten Bauern zu geringe Verhandlungsmacht und Förderungen würden zu immer größeren Ställen verleiten.

Als politische Ansatzpunkte wurden die Erschließung neuer Märkte, Entlastungen bei der Sozialversicherung, Soforthilfen, eine Anpassung der Marktstruktur bis hin zu einer europaweiten Quote erörtert.
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