Kreisvorstand hält Sitzung auf Erlebnisbauernhof Spies in Berghausen bei Hohenburg
SPD-Input bei Ziegen und Hasen

Kathrin Spies (Sechste von rechts), zertifizierte Erlebnisbäuerin, erklärte die Betriebsphilosophie ihres Bauernhofs. Bild: hfz
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
21.07.2016
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Kontaktpflege zu heimischen Betrieben und deren Mitarbeitern gehört für die SPD zu den politischen Grundsätzen. Deshalb luden Kreisvorsitzender Uwe Bergmann und die stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann den SPD-Kreisvorstand zur Sitzung auf den Erlebnisbauernhof Spies in Berghausen bei Hohenburg.

Hohenburg. Zu Beginn stellte die vom Landwirtschaftsministerium zertifizierte Erlebnisbäuerin Kathrin Spies ihre Betriebsphilosophie vor. Sie biete Landwirtschaft zum Anfassen und wirke damit der Entfremdung der bäuerlichen Arbeitswelt und der Lebensmittelproduktion entgegen. Durch Kontakt zu Tieren und Pflanzen möchte sie die Entfaltung aller Sinne der Besucher fördern. Als Hauptangebot richtet Spies Kindergeburtstage aus. Aber auch Eltern-Kind-Gruppen, Schulklassen, Kindergärten sowie Jugend-, Behinderten- und Seniorengruppen kann sie regelmäßig am Erlebnisbauernhof begrüßen.

Melken erlaubt


Geboten ist auf dem Hof vieles: Verschiedenste Tiere können hautnah erlebt werden. Neben Kühen, Hühnern und Hasen zählen zwei Ziegen zum Bestand. Wer sich traut, darf sogar einmal das Melken probieren oder die Tiere füttern. Außerdem können landwirtschaftliche Produkte kennengelernt werden. Sogar frische Milch wird angeboten. Dazu gibt es einen Spielplatz, eine Grillmöglichkeit und einen Tretbulldog-Fuhrpark. Der Spies-Hof ist einer von neun zertifizierten Betrieben des Programms Erlebnis Bauernhof im Landkreis und deckt den Bereich unteres Vils- und Lauterachtal ab.

Uwe Bergmann lobte die Ideenwerkstatt der Familie Spies: "Vor 25 Jahren arbeiteten noch 1,2 Millionen Menschen in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Heute ist es nur noch etwa die Hälfte. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Stalltüren zu öffnen und Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe zu ermöglichen. Somit wird auch Verständnis für Sorgen der Landwirte vermittelt." Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann dankte Kathrin Spies für die interessante Führung und wünschte der Familie weiterhin viel Erfolg.

Zuordnung der Burg


Bezirksrat Richard Gaßner nahm den Besucher-offenen Sonntag bei der Burgruine Hohenburg zum Anlass, um "auf das seit Jahren gebotene Trauerspiel durch die bayerische Staatsregierung" wegen der abgelehnten Zuordnung des Burgareals in den Markt Hohenburg hinzuweisen. Nachdem Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker wohl nur Neumarkter Interessen vertrete, werde sich hier auch in den kommenden Jahren nichts tun.
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