Lob von Alois Karl für CSU-Kreistagsfraktion bei Besuch in Berlin
„Ihr habt das super gemacht“

Der Bundesadler im Hintergrund zeigt an, dass dieses Bild der CSU-Kreistagsfraktion im Bundestag entstand. Der Abgeordnete Alois Karl (Vierter von links) hatte die Amberg-Sulzbacher nach Berlin eingeladen. Bild: hfz
Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
06.06.2016
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Was darf im Programm nicht fehlen, wenn der Bundestagsabgeordnete Alois Karl die CSU-Kreistagsfraktion nach Berlin einlädt? Natürlich die vieldiskutierten Themen Gleichstromtrasse und Bundesverkehrswegeplan.

Amberg-Sulzbach. Der Kastler Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende Stefan Braun dankte Alois Karl, dass er einen Besuch im Bundesverkehrsministerium sowie eine Diskussion mit Vertretern der Bundesnetzagentur ermöglicht hatte. Denn es sei den Kommunalpolitikern wichtig, Informationen aus erster Hand zum Bundesverkehrswegeplan zu bekommen: "Hier sehe ich in den kommenden Jahren die geplanten Infrastrukturmaßnahmen an den Bundesstraßen und Autobahnen in unserer Region durchaus positiv." Es sollten nach Brauns Ansicht aber noch mehr Maßnahmen in den vordringlichen Bedarf aufrücken, so der weitere Ausbau der B 85, der B 299 und der B 14

Ähnlich sieht es auch der Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeinde-tages in Amberg-Sulzbach, Bürgermeister Peter Braun aus Schmidmühlen: "Es ist gut zu hören, dass sich der Bund bewegt, vor allem was die Stromtrasse anbelangt, und auch da zu Erdverkabelung in sensiblen Bereichen bereit ist, wo die Notwendigkeit besteht."

Kustner: Fragen bleiben


Kritisch, aber auch wohlwollend begleitete der Oberpfälzer Bauernpräsident Franz Kustner das Fachgespräch bei der Bundesnetzagentur zur geplanten Gleichstromtrasse: "Hier sehe ich besonders aus dem Blickwinkel der Landwirtschaft doch noch viele Fragen offen, über die wir reden müssen." Auf einem guten Weg sah die Kreistagsfraktion den Ausbau der teilweise schon angelaufenen Breitbandversorgung. "Hier gibt der Bund den Gemeinden eine Möglichkeit, an weitere Fördertöpfe zu kommen", sagte Bürgermeister Peter Braun.

In der Gesprächsrunde dankte Alois Karl den Bürgermeistern in der Delegation für ihren Einsatz bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms. "Ihr seid diejenigen, die hier besonders gefordert waren und sind. Es ist eine große Herausforderung, dass Städte und Gemeinden für über eine Million Menschen anständige Unterkünfte bereitstellen und sich um ihre Flüchtlinge kümmern. Ihr habt das super gemacht."

Auf Bundesebene arbeite man daran, die Ursachen für den Flüchtlingszustrom in den Herkunftsländern anzugehen. Karl weiter: "Der Bund wird bis 2020 mehr als 93,6 Milliarden Euro für Flüchtlinge bereitstellen und so Länder, Städte und Gemeinden nachhaltig entlasten." Das sei nur möglich dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung unter Angela Merkel: "Wir haben die Arbeitslosigkeit halbiert. Wir haben die höchste Zahl an Erwerbstätigen. Auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat einen neuen Höchststand erreicht."

Besonders freue ihn die Lage auf dem Ausbildungsmarkt: "Letzten Herbst standen in unserer Heimatregion einem unversorgten Lehrstellenbewerber mehr als 180 offene Lehrstellen gegenüber. So haben die jungen Leute das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie haben, anders als in vielen anderen europäischen Ländern, eine gute Perspektive."

Durchs Brandenburger Tor


Weitere Punkte des Programms waren eine Stadtführung, bei der man durchs Brandenburger Tor gehen konnte, sowie Besuche in der Bayerischen Landesvertretung und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Auf der Besuchertribüne des Bundestages verfolgte man einen Vortrag.

Es ist gut zu hören, dass sich der Bund bewegt, vor allem was die Stromtrasse anbelangt.Peter Braun, Schmidmühlen
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