Nachhaltigkeit braucht höheren Stellenwert
ZEN bekommt neues Gesicht

Politik
Kreis Amberg-Sulzbach
22.10.2016
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Amberg-Sulzbach. "Ein Stück weit war es ein Geburtsfehler des ZEN, dass wir die anderen Felder nicht ausreichend berücksichtigt haben", erklärte im Umweltausschuss VHS-Leiter Manfred Lehner zur Konzentration der Einrichtung auf erneuerbare Energien. Jetzt wolle man auch die Nachhaltigkeits-Handlungsfelder stärken und strukturiere das ZEN neu. Klimaschutzkoordinatorin Katharina List bleibe bei ihrer Aufgabe und in Ensdorf, während der bisherige ZEN-Geschäftsführer Gerhard Kopf die Leitung der Vernetzungsstelle für nachhaltige Entwicklung im LCC in Sulzbach-Rosenberg übernehme. Dort solle er ein Netzwerk nachhaltige Bürgerkommune schaffen und dabei alle Gemeinden mit ins Boot nehmen.

Katharina List zeigte auf, was zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts unternommen wurde. Am allerwichtigsten sei es dabei, "das Bewusstsein zu schärfen". Auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien stehe man "bilanziell bei der Hälfte". Als Nachfolgeprojekt der PV-Eigenverbrauchsinitiative denke man an zwei Themen: Speicherung und "was mache ich mit dem Strom, wenn die PV-Anlagen aus der Förderung rausfallen". Für 2017 genehmigte das Gremium Zuschussmittel für Projekte des ZEN in Höhe von 31 000 Euro.
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Dr. Peter Steinbock aus Eschenbach in der Oberpfalz | 22.10.2016 | 18:46  
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