Die Entscheidung in der A-Klasse Nord
Etzlewang oder Theuern

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
18.05.2017
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Nur eine Frage beschäftigt die Fans der A-Klasse Nord vor dem letzten Spieltag: Können die Sportfreunde Ursulapoppenricht zu Hause dem Tabellenführer SV Etzelwang ein Bein stellen? Die Gäste haben zwei Punkte Vorsprung vor dem TSV Theuern, der zu Hause gegen den TSV Neudorf Favorit ist.

Amberg. Etzelwang oder Theuern: Einer steigt direkt auf, der Zweite muss sein Glück über die Relegation versuchen. Da wartet der Rangzwölfte der Kreisklasse West: Dort sind der SV 08 Auerbach II (25 Punkte, Saison bereits beendet), der SV Kulmain II (25, ein Spiel) und der TSV Kastl (22, ein Spiel) heiße Kandidaten.

Die Sportfreunde sind zum Ausklang das Zünglein an der Waage: Daheim wissen sie durchaus gute Leistungen abzurufen, so wurde der TSV Theuern mit 1:0 bezwungen, Siege gab es bisher acht, Niederlagen vier, neben dem SV Sorghof II gegen das Amberger Trio FSV Gärbershof sowie die DJK und den ESV Amberg. Keine uneinehmbare Bastion, aber doch eine Festung, die der SV Etzelwang "schleifen will" mit bisher sieben Auswärtssiegen und vier Niederlagen. Ein Garant für den angestrebten Erfolg des Ex-Kreisklassisten soll der hungrige Sturm sein, der in 25 Begegnungen 83 Treffer erzielte, also im Schnitt 3,3 Tore. Die Sportfreunde haben etwas mehr als die Hälfte an Torjubel zu verzeichnen gehabt, dafür die bessere Abwehr, auch wenn 41 Gegentore durchaus von dem einen oder anderen Schlupfwinkel für den Kontrahenten sprechen. Aber Etzelwang hat noch fünf Gegentore mehr - liegt hier der Schlüssel für eine Überraschung?

Sofern es die denn gibt, könnte nur der TSV Theuern Nutznießer sein, aber auch nur dann, wenn er gegen TSV Neudorf einen Dreier einfährt. "In Ursulapoppenricht hat man noch nicht gewonnen, wir haben dort auch verloren", hofft Christian Kramer, der Coach der Vilstaler, natürlich auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters. "Der Relegationsplatz ist uns sicher, aber wir wollen dennoch unserer Hausaufgaben machen und auf alle Fälle gewinnen", steckt Kramer das Ziel. Das sollte auch zu schaffen sein, zumal die Gäste in den letzten Spielen kaum Erfolgserlebnisse hatten und so in den Relegationsschlamassel hineinrutschten.

Schaulaufen im Auslaufen gilt für die restlichen Matches: Der FSV Gärbershof ist mit dem dritten Rang nicht so ganz glücklich: Eine Schwächeperiode, der eine oder andere unnötige Punktverlust kosteten die Aufstiegsträume. Nichtsdestotrotz sollen beim Absteiger DJK Ursensollen II noch einmal drei Punkte her.

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe messen sich zwischen dem TuS Rosenberg II und dem ESV Amberg, der sich mit einem starken Endspurt retten konnte. Augenhöhe gilt auch beim Duell SV Sorghof II gegen die DJK Gebenbach II, FC Kaltenbrunn gegen den SV Michaelpoppenricht sowie DJK Amberg gegen den FV Vilseck II - jeweils mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft.
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