Fußball A-Klasse Nord
Kümmersbruck gewaltig unter Druck

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
16.04.2016
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Amberg. Die beiden Aufstiegskandidaten aus der A-Klasse Nord, der FC Großalbershof (beim FSV Gärbershof) und der SV Michaelpoppenricht (beim ESV Amberg), sehen sich vor Auswärtshürden, die erst einmal bewältigt werden müssen. Im Keller der Spielklasse werden der direkte Abstieg und die Relegation unter einem Trio ausgespielt: Dabei hat der TSV Kümmersbruck ganz schlechte Karten, wenn er beim FV Vilseck II nicht punktet. Auch die Aufgaben für den FC Freihung (in Theuern) und die SG Etzenricht/Weiherhammer II (beim SV Freudenberg II) lassen die Hoffnungen auf Punktgewinne nur ganz bedingt zu.

Im einzigen Samstagsspiel erwartet der TSV Theuern als solider Achter in der Rangliste ganz entspannt den FC Freihung. Bei dem läuft es nicht wirklich gut, zwölf Punkte aus 20 Spielen sind kein Ruhmesblatt. Einen weiteren Abstieg wollen die Gäste unbedingt vermeiden und am besten auch noch den Relegationsplatz an die SG Etzenricht/Weiherhammer II weiter reichen. Die SG Etzenricht II fährt zum SV Freudenberg II - und ist dort Außenseiter.

Eine weitere Pleite darf sich der TSV Kümmersbruck nicht leisten, denn sein Rückstand beträgt schon sechs Punkte auf den Abstiegsrelegationsplatz. Gastgeber ist der FV Vilseck II, der mit 20 Punkten und Rang elf über dem Strich steht, acht Punkte Vorsprung vor dem FC Freihung sind dazu auch ein Polster, das die Vilsecker doch einigermaßen gelassen aufspielen lassen sollte - ein Vorteil gegen einen Kontrahenten, der extrem unter Druck steht.

Tabellenführer FC Großalbershof kann seine Position beim etwas wankelmütigen letztjährigen Vizemeister FSV Gärbershof untermauern. Die Boes-Truppe will eine gebrauchte Saison wenigstens gut zu Ende bringen und wird ihrem Gast einiges abverlangen.

Ähnliches erwartet auch den SV Michaelpoppenricht, der sich als Favorit beim ESV Amberg vorstellt. Beim Aufsteiger ist man mit der Saison sehr zufrieden, so auch Vorsitzender Thomas Wutz, "denn wir haben am Anfang Lehrgeld zahlen müssen, uns danach aber gut akklimatisiert. Mit dem Derbysieg gegen die DJK Amberg haben wir eine gute Serie starten können, so dass der Abstiegskampf für uns kein Thema ist", freut sich der Vereinschef. Die Geschichte der Eisenbahner ist ohnehin eine herausragende, denn viele Jahre lag der Platz brach, es gab keine Herrenspieler mehr, aber vor etwa fünf Jahren wurde ein neuer - und wie man mittlerweile weiß - erfolgreicher Anlauf gestartet: Vor zwei Jahren scheiterte der ESV Amberg in der Relegation, dann gelang der Aufstieg, und in der A-Klasse mischt die Mannschaft im Mittelfeld gut mit. "Der Zulauf war so stark, dass wir sogar wieder eine zweite Mannschaft ins Rennen schicken konnten. Uns zeichnet eine besondere Kameradschaft aus, so haben unsere Spieler in der Winterpause das Sportheim und hier vor allem den Kabinentrakt renoviert", blickt Wutz optimistisch in die Zukunft.

Zwei aus dem chancenlosen Verfolgerfeld treffen im Duell SF Sportfreunde Ursulapoppenricht gegen die DJK Amberg aufeinander.
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