Fußball A-Klasse Nord
Nach Etzelwang als Außenseiter

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
01.10.2016
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Amberg. Mit einer Derbyhürde bei den SF Ursulapoppenricht muss sich die DJK Gebenbach II als Spitzenreiter der A-Klasse Nord auseinandersetzen. Heimrecht haben die Verfolger TSV Theuern (am Montag, 3. Oktober, gegen Michaelpoppenricht) und SV Etzelwang (gegen den ESV Amberg). Am letzten Spieltag hat es auch die Landesligareserve aus Gebenbach mit der ersten Saisonniederlage erwischt. Die Personaldecke war dünn, der Gegner sehr spielstark. Beim Ex-Kreisklassisten SF Ursulapoppenricht soll nun der achte Dreier im zehnten Match eingefahren werden. Die Hausherren dümpeln aber gerade in Sphären rund um den Relegationsplatz herum und müssen bald wieder Punkte sammeln.

Die faktisch sogar bessere Bilanz als die DJK Gebenbach II hat der Vize TSV Theuern, der sieben seiner bisherigen acht Begegnungen für sich entscheiden konnte.Nun erwarten die Kramer-Jungs am Tag der Deutschen Einheit den SV Michaelpoppenricht, der letztes Jahr sogar den zweiten Platz belegte und seine Gastgeber sicherlich auf Herz und Nieren prüfen wird - aber die beste Abwehr der Liga will auch erst einmal geknackt sein.

Punktgleich mit ebenfalls 21 Gutpunkten vervollständigt der Ex-Kreisklassist SV Etzelwang das glorreiche Triumvirat, dem gute Aufstiegschancen nachgesagt werden. Die Heimelf empfängt den ESV Amberg, der mit dem sicheren Klassenerhalt andere sportliche Prioritäten hat und als Außenseiter nach Etzelwang fährt.

Im Tabellenkeller tritt die DJK Ursensollen II mit neun Niederlagen aus neun Partien massiv auf der Stelle und auch das Match beim FC Kaltenbrunn verspricht wenig Änderung der misslichen Situation. Während der letzte Platz in festen Händen scheint, gibt es direkt davor ein ganz schönes Gedränge gegen die Abstiegsrelegation, den 13. trennt vom Achten gerade mal ein Sieg.

Umso mehr Bedeutung kommt dem Spiel TSV Neudorf gegen den FV Vilseck II zu. "Es könnt bei uns ein bisschen besser laufen", zieht Philipp Mc Larrin, der Coach der Garnisonstädter, eine erste Bilanz. "Wir spielen anfangs gut, verpassen es aber, das eine oder andere Tor zu machen und geraten mit zunehmender Spieldauer mehr in Bedrängnis, da unser Spiel verflacht", markiert der Übungsleiter den Sachstand. Bis auf die verletzten Matthias und Alexander Gredler hat der Trainer alle Mann an Bord, der von seinem Team überzeugt ist, "denn wenn wir gut ins Spiel kommen, können wir jeden schlagen."

Der TuS Rosenberg II ist gegen den nur zwei Punkte besser postierten FSV Gärbershof nicht ohne Chance.
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