Fußball A-Klasse Nord
Quittung nach dem Schlendrian

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
12.11.2016
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Amberg. Die A-Klasse Nord verspricht vor allem Spannung an der Tabellenspitze, denn der TSV Theuern weiß ein dichtes Verfolgerfeld hinter sich, in dem sich mindestens noch sechs ambitionierte Mannschaften tummeln, die einen Rückstand von drei bis neun Punkten aufweisen.

Der TSV Theuern hat sich den Platz an der Sonne durch eine tolle Siegesserie erspielt und möchte diesen natürlich auch zunächst mal in die Winterpause retten. Dazu braucht es einen Dreier gegen den FV Vilseck II und das sollte auf eigenem Geläuf eigentlich kein Problem sein.

Erster Verfolger ist der SV Etzelwang, der den SV Sorghof II empfängt. Das sportliche Sagen hat beim Tabellenzweiten Eric Götzl, der die letzten Spiele als recht durchwachsen empfunden hat. "Wir wollen diese schwächere Phase überbrücken und wieder in die Spur finden", gibt der Übungsleiter die Marschroute vor. "Bei einigen unserer Spiele haben 80 bis 85 Prozent der Leistung ausgereicht, um diese zu gewinnen. Daraufhin hat sich ein gewisser Schlendrian eingeschlichen und die Quittung haben wir mit eher mageren Resultaten kassiert." Ohne das noch offene Nachholspiel warten auf den Ex-Kreisklassisten gegen die kleinen Indianer und beim FC Kaltenbrunn, der auch schon höhere sportliche Weihen hatte, zwei richtig schwere Spiele noch vor der Winterpause. Da gilt es natürlich nach Möglichkeit gut zu punkten, die Mannschaft muss dies gegen die Landesligareserve allerdings ohne Bernd Weber, Niklas Wißmüller und Patrick Palecki auf die Beine stellen.

Personelle Sorgen plagen die DJK Gebenbach II, die nun mit dem Namensvetter aus Amberg zum Klassiker einlädt, der die Pongratz-Jungs nicht chancenlos sieht. Der FSV Gärbershof hat nun erfolgreich mit dem Spurenlesen in oberen Regionen begonnen, sich Platz vier erspielt und will diesen beim SV Michaelpoppenricht untermauern. Der punktgleiche FC Kaltenbrunn sollte sich gegen den TSV Neudorf auf alle Fälle behaupten können und weiter vorne mitmischen.

Das möchten auch die SF Ursulapoppenricht, doch mit dem TuS Rosenberg II taucht eine starke Reserve auf, die immer dagegen halten kann.

Schließlich möchte der ESV Amberg aus seinem Heimrecht gegen die DJK Ursensollen II auch Kapital schlagen. Sollten die Eisenbahner ihre Pläne umsetzen können, wäre die gerade etwas triste Tabellensituation ein kleines bisschen optimistischer.
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