Fußball A-Klasse Nord
Spitzenspiel in Michaelpoppenricht

"Sorghof ist spielerisch wesentlich stärker, als es der Tabellenplatz aussagt." Zitat: Christian Kramer, Trainer TSV Theuern
Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
27.08.2016
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Amberg. Grün ist eine Farbe der DJK Gebenbach, grün ist die Hoffnung und grün ist auch die Bilanz der zweiten Mannschaft der DJK - neben dem SV Michaelpoppenricht noch ungeschlagen: Drei Siege auf dem grünen Rasen und einen am grünen Tisch: Die Reserve des Landesligisten erwischte in der A-Klasse Nord einen Traumstart.

Der soll auch den fünften Spieltag überstehen, aber der bringt mit dem Spitzenspiel SV Michaelpoppenricht gegen die DJK Gebenbach II gleich früh in der Saison einen richtigen Knaller. Der Sieger ist auf alle Fälle Tabellenführer und die Fans dürfen sich auf ein starkes Match freuen, in der die Tagesform, das notwendige Quäntchen Glück und die personelle Basis den Ausschlag geben werden.

An die Fersen dieses Duos haben sich der TSV Theuern und der SV Etzelwang geheftet, dahinter haben der ESV Amberg und der SV Sorghof II noch eine positive Bilanz. Damit ist auch das Match zwischen dem hoch gehandelten SV Sorghof II und dem TSV Theuern ein Schlüsselspiel, denn der Sieger kann sich in den oberen Regionen festsetzen. Christian Kramer, im vierten Jahr der Coach bei den Vilstalern, spricht "von einem erstmals geglückten Saisonstart, denn in den letzten Jahren hatten wieder immer zu Saisonbeginn eine Menge Spieler zu ersetzen." Dieses Mal ist es anders und "wir wollen natürlich an unsere Leistungen anknüpfen", so der Übungsleiter. Fast alle Mann sind beim TSV Theuern an Bord, gute Voraussetzungen für das Spiel im Reservat bei den kleinen Indianern, aber diese Begegnung wird auch eine Herkules-Aufgabe für den TSV, wenn er nicht mit leeren Händen heimfahren möchte: Den Kontrahenten schätzt Kramer "spielerisch wesentlich stärker ein, als es der bisherige Tabellenplatz aussagt".

Der SV Etzelwang gastiert beim Tabellenletzten, der noch punktlosen DJK Ursensollen II, und sollte diese Aufgabe eigentlich bestehen, wenn er vorne mit dabei sein will. Zum nächsten Stadtderby kommt es beim Match des FSV Gärbershof gegen den ESV Amberg. Für die Heimelf muss der Auftrag eigentlich Heimsieg lauten, will sie mit ihrem Gast gleichziehen nicht im Niemandsland der Tabelle abtauchen.

Auch die DJK Amberg erhofft sich gegen den Tabellennachbarn TSV Neudorf drei Punkte auf der Habenseite, um sich in der vorderen Tabellenhälfte einzunisten.

Das haben auch die SF Ursulapoppenricht vor, die beim Wiederaufsteiger aus Kaltenbrunn aber noch nicht gewonnen haben. Je mehr Punkte der Hausherr FV Vilseck II oder sein Gast, der TuS Rosenberg II, frühzeitig einsammeln können, desto weniger brauchen sie sich mit Abstiegssorgen herumplagen.

Sorghof ist spielerisch wesentlich stärker, als es der Tabellenplatz aussagt.Christian Kramer, Trainer TSV Theuern
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