Fußball A-Klasse Süd
Top-Spiel steigt in Paulsdorf

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
01.10.2016
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Amberg. Das Verfolgerduell zwischen dem SSV Paulsdorf II und der SG Etzenricht II/Luhe II steht im Fokus des zehnten Spieltages der A-Klasse Süd: Der beste Sturm erwartet die einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga: Das verspricht knisternde Spannung. Diese beiden Clubs sitzen der führenden SG Ehenfeld/Hirschau II im Nacken, die im Sportpark Hirschau den ASV Haselmühl II zu Gast hat, der bei erst einem Sieg nicht über den zwölften Platz hinausgekommen ist und in diesem Match die Außenseiterrolle hat. Damit ist eigentlich nicht zu erwarten, dass der Tabellenführer patzt, so dass nur der Sieger aus dem Verfolgerduell ganz oben am Ball bleibt. Sollte es einen Verlierer aus dem Spitzenspiel geben, könnte der aufgrund der Tabellenkonstellation überholt werden.

Zu diesem Kreis gehört der TuS Hohenburg, der den SVL Traßlberg II erwartet, der seinerseits sehr mäßig aus den Startblöcken gekommen ist. Da sollten die Schinhammer-Jungs nichts anbrennen lassen und auch der Reserve der Amberger Germanen wird zugetraut, aus dem Heimspiel gegen den FC Edelsfeld II erfolgreich hervorzugehen.

Im Vilstal messen sich die Kontrahenten und Tabellennachbarn SV Schmidmühlen II und Aufsteiger DJK Ensdorf, die nur ein Zähler trennt ein Match auf Augenhöhe. Dazwischen hat sich der Aufstiegskollege SG Rieden II/Vilshofen positioniert, dem mit SV Inter Bergsteig Amberg II ein unbequemer und engagierter Gegner seine Aufwartung macht. Matthias Rauscher, der Coach der Vilstaler, ist mit dem bisherigen Abschneiden des Aufsteigers sehr zufrieden: "Es läuft rund, wir haben 22 Spieler im Kader, die vor allem aus Rieden kommen, und einen durchschnittlichen Trainingsbesuch von 18 Akteuren. Zwei, dreimal haben wir im bisherigen Saisonverlauf Pech gehabt, ansonsten läuft es für uns als einen Aufsteiger prima", so Rauscher weiter. "Gegen Inter wollen wir auch drei Punkte, wir sind seit eineinhalb Jahren zu Hause ungeschlagen und diesen Nimbus wollen wir auch möglichst lange verteidigen, zumal wir personell gut bestückt sind." Alles gut beim Neuling, der noch ein Erfolgserlebnis im Köcher hat: "Denn früher hat bei der Zweiten keine Sau zugeschaut, mittlerweile sind es aber rund 30 bis 40 Fans, die sich für unsere Reserve interessieren."

Schließlich bietet sich für die DJK Utzenhofen II die Chance, die Rote Laterne los zu werden - wenn aus dem Match im Wirlbachstadion gegen den SV Freudenberg II Kapital geschlagen werden kann. Eine Heimniederlage wäre für die Lauterachtaler jedenfalls fatal, denn dann könnte der letzte Platz ein längerer Begleiter werden.
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