Fußball Kreisklasse Süd
Ammerthal mit Aussicht

Die Wetterprognose für Samstag und Sonntag: Regenschauer im Anmarsch. Also besser den Schirm aufspannen ... Bild: Ziegler
Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
17.09.2016
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Das ungeschlagene Spitzenduo der Kreisklasse Süd mit Schmidmühlen und Ebermannsdorf will diesen Nimbus auch über den achten Spieltag hinaus verteidigen. Als Verfolger haben sich die Ex-Kreisligisten TuS Rosenberg und DJK Ursensollen etabliert. Und die beiden ambitionierten Clubs messen sich im direkten Duell.

Amberg. Langsam beginnt sich in der Liga die Spreu vom Weizen zu trennen: Der FC Großalbershof und die DJK Ammerthal II, die beide noch sieglos auf den direkten Abstiegsplätzen verharren, sind mittlerweile fast 20 Punkte vom Tabellenführer entfernt und müssen bald punkten, um den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren. So richtige Erfolgserlebnisse verspricht der achte Spieltag für den Tabellenkeller nur bedingt: Vor allem dem FC Großalbershof werden beim Spitzenreiter aus Schmidmühlen sehr wenig Chancen eingeräumt.

Besser schaut es da schon für die DJK Ammerthal II aus, die den Aufsteiger TuS Schnaittenbach empfängt, der bisher auch nur fünf Punkte mehr als die Heimelf eingetütet hat. Ein Sieg wäre für die Bayernligareserve notwendig, um wieder ein bisschen mehr an das Mittelfeld heranzurücken und ein derartiges erstes Erfolgserlebnis scheint auch nicht unmöglich.

Der SV Loderhof hatte ebenfalls schon höhere Weihen und befindet sich im Neuaufbau. Auch dafür braucht es Punkte und der eine oder andere soll aus dem Duell mit dem kecken Neuling SV Raigering II eingefahren werden. Keine leichte Aufgabe, aber die Herzogstädter sollten zu Hause einfach mehr punkten, um aus dem Tabellenkeller entfleuchen zu können. Mit sieben Pluspunkten ist der FC Schlicht auch nicht am Zenit seiner Wünsche angekommen. Punkte braucht es daher am Rennweg, aber das wird gegen den SV Köfering ein schweres Unterfangen, denn der Gast ist immer für Überraschungen gut und möchte seinen derzeitigen siebten Rang steigern.

Neun Zähler aus sieben Partien sind für den SV Hahnbach II eine mittelprächtige Bilanz. Nun geht es zum SV Kauerhof, der zwei Pluspunkte mehr besitzt und damit in Reichweite ist. "Wir haben eine extrem junge Mannschaft", so der Hahnbacher Trainer Helmut Hefner, "die beim ersten Match beispielsweise einen Altersdurchschnitt von gerade einmal 20 Jahren hatte. Und junge Spieler machen halt auch noch mehr Fehler", verteidigte der Übungsleiter den einen oder anderen Misserfolg. "Nach einem guten Start war die unnötige Niederlage gegen Raigering II ein kleiner Knacks, aber jetzt sind wir wieder in der Spur. In einer extrem ausgeglichenen Liga sind für uns der große Kader mit 46 Spielern für beide Herrenmannschaften und eine durchschnittliche Trainingsbeteiligung von knapp 30 Akteuren wichtige Pluspunkte", weiß Hefner. "In Kauerhof fehlen uns wieder mindestens sechs Spieler, aber wir werden versuchen, aus dem großen Kader erfolgreich zu schöpfen."

An der Tabellenspitze hat der SV Schmidmühlen gegen den Aufsteiger FC Großalbershof klar die Favoritenrolle, für Vize SpVgg Ebermannsdorf dürfte es beim SV Illschwang/Schwend schon eine ganze Ecke schwerer werden. Der Sieger aus dem Verfolgerduell TuS Rosenberg gegen die DJK Ursensollen meldet ebenfalls deutlich seine Ansprüche an.
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