Fußball Kreisklasse Süd
Das große Warten im Keller

Torhüter Maximilian Heller von der SpVgg Ebermannsdorf dirigiert seine Abwehr - und die steht gut bisher. Denn Ebermannsdorf ist neben Spitzenreiter SV Schmidmühlen die einzige Mannschaft der Kreisklasse Süd ohne Niederlage. Jetzt geht's für Heller & Co. zum Vorletzten DJK Ammerthal II, der eine umgekehrte Bilanz aufweist: Kein Sieg, nur ein Punkt aus fünf Spielen. Bild: Ziegler
Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
03.09.2016
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Bald nach Beginn des Spieljahres beginnen sich die Teams in der Kreisklasse Süd einzureihen: Den Spitzenreiter und den SV Kauerhof trennen nur zwei Siege. Den gleichen Abstand haben die Schwarz-Gelben und der Tabellenvorletzte, die DJK Ammerthal II.

Amberg. Gleich fünfmal wird am Samstag, 3. September, um sportliche Meriten gespielt und die als aufstiegsverdächtig gehandelten Mannschaften beginnen, sich in den vorderen Regionen der Liga einzuparken. Im Keller warten die DJK Ammerthal II und der FC Großalbershof noch auf den ersten Dreier und die Heimpartien des sechsten Spieltages sind eine gute Gelegenheit, die Bilanz aufzupolieren.

Mit dem dritten Sieg hat sich der Kreisligaabsteiger TuS Rosenberg auf den sechsten Platz gehievt und erwartet nun im Aicher-Stadion den Tabellennachbarn FC Schlicht, der ebenfalls in Schwung zu kommen scheint - eine Partie auf Augenhöhe mit knappem Ausgang ist zu erwarten.

Ursensollen Favorit


Vize Ursensollen möchte auch wieder zu höheren sportlichen Weihen kommen und hat sich schon ein bisschen warm geschossen (19 Tore). Nun fahren die Hauer-Jungs zum SV Loderhof, der ebenfalls Kreisligaerfahrung mitbringt, aber seine Ambitionen zum Wiederaufstieg erst nach einer Phase der Konsolidierung wecken möchte. Die DJK fährt als Favorit in die Herzogstadt.

Noch ungeschlagen ist die SpVgg Ebermannsdorf, die der DJK Ammerthal II ihre Aufwartung macht, Die Hausherren müssen endlich mal gewinnen, um nicht im Keller der Liga festzustecken und diese Ausgangsposition macht die Aufgabe für die SpVgg nicht einfacher.

Auf Rang vier hat sich der SV Köfering geschoben und die Jobst-Truppe fährt zum SV Illschwang/Schwend, der drei Gutpunkte weniger eingefahren hat und bei einem Heimsieg gleichziehen kann. Für die Gäste wäre ein Punktezuwachs auch wichtig, um sich in oberen Tabellenregionen einnisten zu können, bei einer Niederlage wäre die Elf erst einmal wieder im Mittelfeld der Tabelle gelandet.

"Das Ergebnis trübt"


Das wollen auch der führende SV Schmidmühlen und der SV Raigering II, der drei Zähler weniger als sein Kontrahent aufweist, vermeiden. Der Wiederaufsteiger ist gut gestartet und schnappte sich zehn Punkte aus den ersten vier Partien, ehe ihm am letzten Spieltag der SV Kauerhof die Grenzen aufzeigte. "Das Ergebnis trübt ein wenig den Spielverlauf und wir haben aufgrund individueller Fehler verloren", erinnert sich Spielertrainer Christian Pirzer. Personell kann der Coach aber aus dem Vollen schöpfen und fährt nicht ohne Hoffnungen zum Tabellenführer: "Wer den größeren Willen hat, wird dieses Spiel für sich entscheiden", so mutmaßt Pirzer, "und wenn bei uns alles funktioniert, ist eine Punkteteilung auf jeden Fall drin", unterstreicht der Übungsleiter.

Die Herzogstadt erlebt nach den Heimpartien von Rosenberg und Loderhof am Samstag am morgigen Sonntag Kauerhof und Großalbershof als Gastgeber: Die Schwarz-Gelben möchten gegen den Aufsteiger aus Schnaittenbach beweisen, dass der Erfolg in Raigering keine Eintagsfliege war und mit einem Heimsieg in die erste Tabellenhälfte stürmen.

Weg mit der roten Laterne


Die Forsthofer brauchen dringend Zuwachs, um die rote Laterne los zu werden, aber auch der SV Hahnbach gastiert mit der nicht überzeugenden Bilanz von drei Punkten aus fünf Spielen - auch hier stehen die Zeichen auf Erfolgserlebnisse, so dass die Zuschauer ein vor allem umkämpftes und spannendes Match erleben werden.
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