Remis in Schwend reicht zur Meisterschaft in der Kreisklasse Süd
Schmidmühlen fehlt nur noch ein Punkt

Sport
Kreis Amberg-Sulzbach
19.05.2017
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Amberg. In dem auf drei Tage aufgesplitteten letzten Spieltag der Kreisklasse Süd fallen die Entscheidungen am Sonntag, wenn der SV Schmidmühlen beim SV Illschwang/Schwend den fehlenden Punkt zur Meisterschaft holen möchte.

Der TuS Rosenberg erwartet im Stadtderby den SV Kauerhof und die DJK Ursensollen die kleinen Panduren. Alle drei erfolgreichen Trainer setzen natürlich auch zum Abschluss auf Sieg, denn auf ein Unentschieden zu spekulieren kann auch gefährlich ausgehen, wie man auch in Schmidmühlen weiß.

Der Spitzenreiter hat eine starke Bilanz, 24 seiner 54 Punkte auf fremdem Terrain geholt und die Vilstaler haben in den bisherigen 25 Partien nur daheim gegen den TuS Schnaittenbach und auswärts beim FC Schlicht und beim FC Großalbershof verloren. Mit 71 Treffern stellt der Spitzenreiter auch den besten Sturm, in der Defensive sind nur der TuS Rosenberg und der SV Köfering sattelfester.

Gastgeber SV Illschwang/Schwend hat eine grundsolide Saison gespielt, bisher steht der achte Platz mit 35 Punkten zu Buche und die Heldrich-Jungs wollen die Saison nicht mit einer Niederlage abschließen. Die Heimbilanz ist mit jeweils vier Siegen, Unentschieden und Niederlagen durchwachsen gut und könnte natürlich noch eine Verschönerung vertragen- aber ob die ausgerechnet gegen den Spitzenreiter gelingen kann?

Holt Schmidmühlen zumindest den einen notwendigen Punkt, geht es für den TuS Rosenberg oder bei einem Ausrutscher der Hüttenstädter für die DJK Ursensollen in die Aufstiegsrelegation - dort wartet der Tabellenzwölfte der Kreisliga Nord, für diesen Rang kommen nur die DJK Weiden (12.) oder der SV Neusorg (11., drei Punkte mehr ) in Frage. Der TuS Rosenberg hat auf eigenem Gelände schon viermal verloren, der Kontrahent, die Schwarz-Gelben aus Kauerhof kommen bei vier "Dreiern" und zwei Unentschieden mit mittelprächtigen Auswärtsresultaten. Aber ein Derby hat ohnehin seine eigenen Gesetze und die Polster-Jungs werden sich teuer verkaufen.

Darauf und zumindest auf einen Teilerfolg des SV Kauerhof hofft die DJK Ursensollen, die den SV Raigering II empfängt. Die Männer vom Rengberg haben daheim nur gegen Schmidmühlen und Ebermannsdorf verloren, die kleinen Panduren haben auswärts eine komplett ausgeglichene Bilanz. Für die DJK zählt aber nur ein Heimsieg und die Hoffnung, dass der SV Kauerhof in Rosenberg was reißt.

Am Tabellenende muss der FC Großalbershof in die Abstiegsrelegation und die Kronhöfer-Truppe will sich am Rennweg in Schlicht noch ein wenig Selbstbewusstsein holen, denn der Relegationsgegner wird der Zweite der A-Klasse Ost sein: Dort liefern sich einen Spieltag vor dem Ende der TSV Flossenbürg (1., 59 Zähler), der ASV Neustadt (2.,58) und die SG Waidhaus/Pfrentsch (3.,57) ein knappes Aufstiegsrennen, das erst am Sonntag entschieden wird.

Der SV Köfering bringt Platz vier über die Ziellinie und will auch noch einen Heimsieg gegen den TuS Schnaittenbach, und der SV Loderhof könnte bei einem Erfolg im Duell der Absteiger gegen die DJK Ammerthal II die rote Laterne bei einem Heimsieg an die Bayernligareserve weitergeben.
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