2017 trifft sich die gesamte bayerische Innung im ACC
Spengler planen großen Kongress

Lehrlingswart Martin Tschirner (links) und Obermeister Harald Köhler (rechts) gratulierten bei der Versammlung dem Prüfungsbesten ihrer Innung, Mathias Lotter (Mitte). Bild: gf

Die Amberg-Sulzbacher und die Schwandorfer Innung der Spengler, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechniker machen gemeinsame Sache: bei der Ausrichtung des Kongresses ihrer Branche in Bayern im Juni 2017 im ACC.

Amberg-Sulzbach. Dafür spannen sich beide Innungen zusammen. Schließlich ist die Vorbereitung dieser dreitägigen Mammutveranstaltung mit rund 400 Teilnehmern aus dem ganzen Freistaat kein Pappenstiel, wie bei der Frühjahrsversammlung der Amberg-Sulzbacher Innung im Haus des Handwerks schon mal anklang. Obermeister Harald Köhler kündigte an, dass erste Besprechungen für den sogenannten SHK-Kongress in den nächsten Monate geplant seien.

Die Kongressteilnehmer sollen sich nach seinen Worten in zahlreichen Fachvorträgen informieren können - sei es zu technischen Neuerungen, Betriebsführungen oder steuerlichen Angelegenheiten. Die Spengler-, Sanitär- und Heizungsbranche will laut Köhler die Tagung nutzen, "um sich als gut gerüstetes Qualitätshandwerk zu präsentieren".

Als Rahmenprogramm seien eine Stadtführung, Plättenfahrt, eventuell ein Ritteressen, Showeinlagen und musikalische Unterhaltung geplant. Gerne hätte die Innung die Altneihauser Feierwehrkapell'n gebucht, aber da reiche das Budget nicht aus, bedauerte der Obermeister. Er stellte den Mitgliedern seinen Amtskollegen der Innung Nordoberpfalz, Norbert Schmeller, vor und wies auf die Werbung im Bayerischen Rundfunk hin, die das Handwerk demnächst schalten werde. Themen dieser Spots seien Heizungsmodernisierung, das Feld Wohlfühlen und Wellness, Spenglerei und Solar sowie gezielte Nachwuchswerbung.

In einigen Jahren wird laut Köhler vorgeschrieben sein, dass Neubauten nur noch mit kontrollierter Wohnraumbelüftung genehmigt werden; derzeit sei diese Gestaltung den Bauherren noch freigestellt. Die Versammlung nutzte der Obermeister auch, um den Innungsbesten der jüngsten Gesellenprüfung herauszustellen: Es ist Anlagenmechaniker Mathias Lotter, der dreieinhalb Jahre bei der Firma Wünschmann in Freudenberg gelernt hat. Etwa 40 Auszubildende hatten sich der Gesellenprüfung gestellt; dabei erreichte Mathias Lotter in der Theorie die Note zwei und in der Praxis eine Eins. Die Freisprechungsfeier war bei der Innung in Schwandorf, die auch für die Prüfung zuständig war.
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