ASP Amberg-Sulzbach zu Besuch bei der Bundespolizei
„Täglicher Spagat“

Eine Gruppe des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) aus dem Landkreis besuchte die Bundespolizei in Waidhaus. Uwe Landgrebe, Leiter der Inspektion (oben, links), informierte über die vielfältige Arbeit an der Grenze zu Tschechien. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach/Waidhaus. "Der Filter in Sachen Sicherheit im Grenzraum funktioniert", meinte Uwe Landgrebe, Leiter der Bundespolizeiinspektion (BPOLI) Waidhaus. Gleichzeitig forderte der Polizeidirektor beim Besuch einer 21-köpfigen Delegation des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP), Kreisverband Amberg-Sulzbach, für die Ostgrenze nach Tschechien ausreichend Fahndungspersonal. "Denn im täglichen Spagat zwischen Polizeialltag, Migrationslage und Terrorgefahr darf die Bedrohung durch die Droge Crystal hier in der Grenzregion nicht völlig ausgeblendet werden."

Die Gruppe mit Andreas Otterbein an der Spitze, machten sich von der Situation der Waidhauser Bundespolizei vor Ort ein Bild. "Die Bundespolizei muss sich ihre Erfolge tagtäglich draußen auf der Straße suchen und trägt so zusammen mit unseren Sicherheitspartnern der bayerischen Polizei und des Zolls auch zur Sicherheit in der Region bei." Der Polizeiführer legte die Erfolgszahlen seiner Dienstorte in Waidhaus, Weiden und Bärnau dar. Bei der Aufdeckung von Waffen- und Sprengstoffdelikten sei man deutschlandweit innerhalb aller Bundespolizeidienststellen führend.

Weniger Kontrollen bedeuten für eine Fahndungspolizei auch weniger festgestellte Straftaten - die Statistik zeige dann zwar einen Rückgang der Kriminalität - dies aber als Entwarnung zu deuten, wäre laut Landgrebe eine fatale Schlussfolgerung.

Man brauche dringend junge Kontroll- und Streifenbeamten, warb er. "Die Inspektionen am Übergang zu Tschechien müssen mit Blick auf die Grenzkriminalität handlungsfähig bleiben". An der Autobahn A 6, am Parkplatz Ulrichsberg Nord, konnten die Besucher schließlich aus sicherer Entfernung das Fahndungskonzept der Bundespolizei miterleben.
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