Beim Tag der offenen Ausbildung führen Azubis Schüler durch den Betrieb
Grammer spielt Schach

Beim Tag der offenen Ausbildung am Freitag bei Grammer informieren sich Schüler und Eltern über verschiedene Berufe. Patrick Sponsel (rechts) erklärt hier, wie man mit dieser Maschine Schachfiguren fräsen kann. Bild: esa

Haselmühl. "Man muss wirklich viel rechnen", schmunzelt Patrick Sponsel. Er absolviert eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei Grammer. Fit in Mathe, Physik und Chemie sollen die Bewerber sein, erklärte er interessierten Schülern und Eltern beim Tag der offenen Ausbildung am Firmensitz in Haselmühl.

Drehen, Bohren, Fräsen - Sponsel berichtete, wie die Azubis Stahl bearbeiten. Der Lehrling stellte den Besuchern den Beruf des Werkzeugmechanikers vor und beantwortete Fragen. Die Auszubildenden zeigten zum Beispiel, wie aus einem Stück Metall eine Schachfigur entsteht. Florian Gruber gravierte den Boden des Bauern. Kollege Alexander Wirz hatte Tipps für die Bewerbung parat: "Wichtig ist, dass einem der Job gefällt." Etwa ein Jahr vor dem Ausbildungsbeginn müssen die Schüler ihre Bewerbungen mit einer Kopie des Abschlusszeugnisses abschicken.

Unter den Besuchern waren Danieli Schmidt und Andreea Cicoan. Die jungen Frauen interessierten sich für die Berufe Produktdesigner und Industriekauffrau. "Es würde mir gefallen, bei einer großen Firma wie Grammer zu arbeiten. Da kommt man in viele Bereiche hinein und findet die passende Stelle", meinte Schmidt. Fahrzeugpolsterin Julia Giehrl zeigte den beiden ihr Werkstück aus der Zwischenprüfung: ein lederner Autositz mit blau-weißen Rauten und zwei bayerischen Löwen. "Sehr zufrieden" ist Julia Giehrl mit ihrem Ergebnis. "Es war aber auch sehr aufwendig, die vielen Rauten auszuschneiden", gab sie zu.

Auch die Elektriker zeigten, was sie in ihrer Ausbildung lernen: zum Beispiel wie ein Würfel mit blau blinkenden Lämpchen, die den Firmennamen anzeigen, funktioniert.

Wichtig ist, dass einem der Job gefällt.Alexander Wirz, Grammer-Azubi
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