Besuch aus Sulzbach-Rosenberg in der Rupert-Egenberger-Schule
„Ich bin positiv überrascht“

Im Zeichen des Regenbogens stand der Besuch von Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung in der Rupert-Egenberger-Schule. Den koordinierten die Lehrerinnen Gerlinde Blank (links, Rupert-Egenberger-Schule) sowie vom Beruflichen Schulzentrum Heidi Riß (stehend, Fünfte von links) und Maria Raasch (stehend, rechts). Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Die Berufsschulstufe der Rupert-Egenberger-Schule zeigte am Praxistag ihr Können. Lehrerin Gerlinde Blank hatte unter dem Leitgedanken "Gemeinsam von und miteinander lernen" eine Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung aus Sulzbach-Rosenberg mit ihren Lehrerinnen Maria Raasch, Heide Lotter und Heidi Riß zu einem Unterrichtsvormittag nach Amberg eingeladen.

Die Gastschülerinnen konnten so die Arbeitsbereiche, in denen Jugendliche im Heilpädagogischen Zentrum tätig sind, kennenlernen. Besondere Beachtung fand dabei die "unterstützte Kommunikation". Sie ermöglicht es den Schülern, sich mit Hilfe von Sprachcomputern, Fotos, Bildern, Symbolen oder Gebärden mitzuteilen und sich in Arbeitsprozesse einzubringen. Weitere Aktionen waren die Vorbereitung eines Imbisses, der Aufbau und die Dekoration des Schülercafés, die Autopflege und die Holzverarbeitung, jeweils unter Anleitung von Lehrern.

Die Gäste staunen


Erstaunt waren die Gäste, wie selbstbewusst und eigenverantwortlich die Rupert-Egenberger-Schüler Lernprozesse mitgestalteten. Bei einer Stärkung im Schülercafé wurden schnell anfängliche Hemmungen und Nervosität abgebaut sowie Kontakte geknüpft. Anschließend führten einige Schüler ihre Gäste durchs Gebäude.

Abgerundet wurde der etwas andere Schultag mit einer Gesprächsrunde, bei der Schülerinnen des Heilpädagogischen Zentrums und die Leiterin Isabel Wernekke Fragen der Gäste beantworteten. Erfreut bemerkte eine Gastschülerin: "Ich bin positiv überrascht."

Sowohl Lehrer als auch Schüler waren sich einig, dass so ein gemeinsamer Unterrichtsvormittag eine Bereicherung ist und wiederholt werden sollte. Ein Gegenbesuch im Frühjahr in Sulzbach-Rosenberg ist geplant.
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