Bezirksversammlung in Amberg
Warten auf Kolpings Heiligsprechung

Amberg-Sulzbach. Der Weltgebetstag erinnert alljährlich an die Seligsprechung des Priesters und Verbandsgründers Adolph Kolping. Sein Gedenktag ist am Donnerstag, 27. Oktober, die nächste Veranstaltung der Kolpingsfamilien des Bezirks Amberg. Diese trafen sich kürzlich im Pfarrheim St. Martin in Amberg.

Vorsitzende und Vertreter der Ortsvorstände aus Kümmersbruck, Hirschau, Schnaittenbach, Vilseck, Sulzbach und Rosenberg scharten sich hier um Bezirksvorsitzende Ursula Christau, den Amberger Kolpingpräses Monsignore Franz Meiler und die gastgebende Amberger Kolpingsfamilie mit Vorsitzendem Herbert Eckl, Vize Michael Koller und Schriftführer Michael Hochholdinger.

Bezirksvorsitzende Ursula Christau wies auf den Gottesdienst zum Weltgebetstag am Donnerstag, 27. Oktober, um 19 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Rosenberg hin, dem sich ein Treffen im Ketteler-Haus anschließt. Dieser Gedenktag erinnert an die Seligsprechung Adolph Kolpings in Rom 1991, also inzwischen vor 25 Jahren. Man hoffe weiter auf seine Heiligsprechung. In der Runde wurden dann noch Termine besprochen.

Zum Kolping-Gedenktag erstmals SchuhsammelaktionZum Kolping-Gedenktag gibt es heuer erstmals eine bundesweite Schuhsammelaktion des Deutschen Kolpingswerks unter dem Motto "Mein Schuh tut gut!". Der Erlös kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute. Michael Koller (Amberg) informierte darüber, dass die Kolpingsfamilien in Deutschland zur Teilnahme aufgerufen sind. Alle Schuhe, die sie sammeln, werden von "Kolping Recycling" sortiert und dann je nach Qualität und Nutzungsmöglichkeit überwiegend nach Afrika, Nahost oder Osteuropa geschickt. So gehen Sommerschuhe zum Beispiel nach Afrika, Winterstiefel in die kalten Regionen der Welt. In den Empfängerländern gibt es oft keine Schuhhersteller. Man hilft so Menschen, die sich andernfalls keine oder nur minderwertige Schuhe leisten können. Durch dieses Recycling vermeide man auch viel Müll und spare wertvolle Rohstoffe ein. Die Sammlung organisieren die Kolpingsfamilien zum Gedenktag ihres Gründers. Schon dieser hat laut Michael Koller gesagt: "Wir können viel, wenn wir nur nachhaltig wollen. Wir können Großes, wenn tüchtige Kräfte sich vereinen."
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