BRK Amberg-Sulzbach zieht Bilanz in Sachen Flüchtlingshilfe
Immer da, wo Hilfe nötig ist

Helfen macht Freude - das wissen auch schon die jüngsten BRK-Mitglieder, wie hier Johannes und Sophia Popp. Zwei SPD-Politiker überbrachten ihren Dank an den Kreisverband für dessen Engagement in Sachen Flüchtlingshilfe (von links): Tanja Popp (Jugendrotkreuz), Alfons Ostler (Wasserwacht), Bezirksrat Richard Gaßner, Landtagsabgeordneter Reinhold Strobl, Bernd Lödel (Vertreter der Bereitschaften), Kreisvorsitzender Gerd Geismann und Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich. Bild: hfz

Die Helfer des Roten Kreuzes haben dieses Jahr enorm viel geleistet. Vor allem im Bereich der Flüchtlingshilfe für die Stadt Amberg und den Landkreis. Ein Besuch machte jetzt noch einmal deutlich, wo sich das BRK hier überall reinhängt.

Amberg-Sulzbach. Der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl und Bezirksrat Richard Gaßner (beide SPD) kamen zum BRK-Kreisverband, um sich insbesondere bei den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement in Sachen Flüchtlinge zu bedanken. Um es zu unterstützen, übergaben sie dem Kreisvorsitzenden Gerd Geismann eine Spende über 300 Euro.

Was die BRK-Helfer alles leisteten, zählt eine Pressemitteilung des Verbandes auf: Bereits seit Juni unterstützen Ehrenamtliche die staatlichen Stellen bei der Bewältigung des Flüchtlingszustroms. Kreisgeschäftsführer Björn Heinrich betonte, die Kommunen fänden im Roten Kreuz einen verlässlichen Partner, der schnell und unbürokratisch reagiere. So wurden im Juni kurzfristig der Essenstransport für jugendliche Flüchtlinge zum Jugendzentrum und übergangsweise auch die Unterbringung von unbegleiteten Minderjährigen in einer BRK-Einrichtung organisiert.

Sowohl in Amberg als auch in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach übernahm das BRK die Erstregistrierung von ankommenden Flüchtlingen in den Übergangseinrichtungen. Die Ehrenamtlichen unterstützten das Gesundheitsamt bei der Erstuntersuchung und stellten in diesen Tagen, teilweise 24 Stunden lang, die sanitätsdienstliche Versorgung der Flüchtlinge sicher. Die Betreuungseinheiten übernahmen anfangs auch die Versorgung mit Getränken und Essen sowie später dessen Transport aus den Großküchen und die Ausgabe in den Unterkünften.

Kleiderspenden in Amberg oder woanders werden auf Abruf direkt zur Unterkunft geliefert. Dort war es in den ersten Wochen nötig, zweimal täglich für zwei Stunden Freiwillige abzustellen, die bei der Verteilung der Kleider halfen. Zudem unterstützen die Helfer des Kreisverbandes den BRK-Landesverband bei überregionalen Einsätzen. Alles in allem erbrachten sie so bereits über 3000 Einsatzstunden, und zwar zusätzlich zu den sonstigen Dienststunden.
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