Demografie-Leitfaden als Broschüre mit 125 Seiten
Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

Mehr als ein Jahr intensive Arbeit steckt im Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, das Landrat Richard Reisinger von Rita Kummer und Abteilungsleiter Dr. Norbert Vogl (von rechts) nun als Broschüre ausgehändigt bekam. Bild: Christine Hollederer

Amberg-Sulzbach. Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Kreisausschuss das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für den Landkreis Amberg-Sulzbach beschlossen. Nun gibt es dieses als Broschüre. Rita Kummer von der Seniorenkontaktstelle und Abteilungsleiter Dr. Norbert Vogl überreichten Landrat Richard Reisinger das druckfrische und 125 Seiten umfassende Exemplar.

"Unser seniorenpolitisches Gesamtkonzept soll ein Demografie-Leitfaden sein. Wir müssen dem demografischen Wandel aktiv begegnen und die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung stellen, hin zu einer zukunftsweisenden Seniorenpolitik, damit ältere Menschen im Amberg-Sulzbacher Land künftig Lebensräume und Lebensbedingungen vorfinden, um ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben führen zu können", sagte Landrat Richard Reisinger bei der Präsentation des fertigen Konzepts.

Genau hier setzt das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Amberg-Sulzbach an. Dieses umfasst laut Abteilungsleiter Dr. Norbert Vogl und Rita Kummer von der Seniorenkontaktstelle ebenso den öffentlichen Personennahverkehr, das Wohnen zu Hause, die Betreuung und Pflege wie die gesellschaftliche Teilhabe, das bürgerschaftliche Engagement von und für Seniorinnen und Senioren.

"Die Aufgabe, das Seniorenpolitische Gesamtkonzept in Zukunft aktiv zu gestalten, ist sicher groß, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns vor den Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft nicht verstecken oder gar Angst haben müssen. Schließlich müssen wir das Rad auch nicht komplett neu erfinden, sondern können auf bereits vorhandene Potenziale und längst bewährte Strukturen zurückgreifen", so Landrat Richard Reisinger.

Klar sei für ihn aber auch, dass sich der Landkreis nicht auf dieser Ausgangsbasis ausruhen dürfe, sondern bei der Bewältigung bevorstehender Aufgaben und der Umsetzung der Ziele auf eine enge Abstimmung mit der Stadt Amberg, vor allem aber auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen sei.

An dieser Stelle dankte Landrat Richard Reisinger allen, die sich mit ihrem fachlichen Können, ihrer Erfahrung und ihrer Leistungsbereitschaft zielführend bei der Erstellung des Demografie-Leitfadens eingebracht haben. Nun müsse das ausgearbeitete Papier mit Leben gefüllt werden, so Reisinger.

Auf der Homepage des Landkreises steht das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für jeden zum Download bereit.
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