Deutsch-polnische Projektwoche
Begegnungen im Mittelpunkt

Richard Reisinger (Zweiter von links) ist Schirmherr der Projektwoche. Das Programm stellten Kaspar Becher (links), Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Hartmut Schendzielorz (Zweiter von rechts), Vorsitzender des Europäischen Jugendprojekts Oberpfalz, und dessen Stellvertreter Klaus Siegert vor. Bild: hfz

Die nächste Projektwoche ist im Frühsommer: In den Pfingstferien beschäftigen sich junge Menschen mit der deutsch-polnischen Vergangenheit, um für die Zukunft zu lernen. Möglich macht dies das Europäische Jugendprojekt.

Amberg-Sulzbach. Der Verein Europäisches Jugendprojekt Oberpfalz organisiert mit der Berufsoberschule für Informatik und Elektrotechnik in Krakau die deutsch-polnische Projektwoche in den Pfingstferien. Als Schirmherrn haben die Organisatoren Richard Reisinger, der nicht nur Landrat, sondern auch Vizepräsident des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist.

Bei einem Besuch im Landratsamt stellte Hartmut Schendzielorz als Projektverantwortlicher das Programm der Projektwoche vom 13. bis 22. Mai vor. Schwerpunkt ist das Thema "Nationalsozialismus in Bayern". Den Auftakt bildet am Pfingstsamstag ein Gedenken auf Bayerns größter Kriegsgräberstätte in Neumarkt.

Weitere Stationen werden das ehemalige Konzentrationslager in Dachau, die Gräber der Geschwister Scholl und das Dokumentationszentrum am Obersalzberg sein. Den jungen Menschen bleibt darüber hinaus genug Freizeit, um sich besser kennenzulernen und auszutauschen. So stehen auch Besuche in der Allianz-Arena und im Landtag sowie eine Fahrt mit einer nachgebauten römischen Galeeren an. An der Projektwoche (13. bis 22. Mai) können junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren teilnehmen. Anmeldeformulare, Programm und Teilnahmebedingungen können im Internet (www.jugendprojekt-online.de) heruntergeladen werden. Im Preis von 250 Euro sind bereits die Kosten für Bus, Übernachtung, Verpflegung sowie alle Eintrittspreise enthalten. 2017 geht es dann nach Schlesien und Kleinpolen mit den Projektorten Kreisau und Auschwitz, besucht werden dabei auch Breslau und Krakau.
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