Ehrungen bei Kameradschaft ehemaliger Soldaten
Bestens eingebunden

Bei der Versammlung der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Hinterbliebenen und Reservisten wurden Mitglieder geehrt. Vorne von links: Gerhard Stärk, Nicole Gude, Reinhart Paulus, Heinrich Herbort; hinten von links: Ralf Hergeth, Peter Lüttge, Bernd Müller und Franz Schramayr. Bild: hi

Amberg-Sulzbach. Über 60 Mitglieder der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Hinterbliebenen und Reservisten kamen im Offiziersheim der Schweppermannkaserne zusammen. Für Hauptmann a. D. Heinrich Herbort, Oberstabsfeldwebel a. D. Franz Schramayr und Kommandeur, Oberstleutnant Alexander Kolb standen neben Verbandspolitik vor allem Ehrungen im Mittelpunkt.

Für 25 Jahre Treue zum Verein wurden Stabsfeldwebel a. D. Ralf Hergeth und Oberfeldarzt a. D. Nicol Gude bedacht. Oberfeldwebel d. R. Bernd Müller (40 Jahre) sowie Stabsfeldwebel a. D. Reinhart Paulus und Oberstleutnant a. D. Peter Lüttge bekamen für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft die Treuenadel der Bundeswehr.

Seit März ist Oberstleutnant Kolb Kommandeur des Logistikbataillons 472. Die Soldaten stehen vor Einsätzen in Afghanistan, Mali, im Irak und Kosovo. Die Kaserne werde in den nächsten fünf Jahren mit 100 Millionen Euro saniert. "Ich fühle mich hier bestens eingebunden", sagte Kolb.

Gerhard Stärk, Landesvorsitzender Süddeutschland des Bundeswehrverbandes und Stabsfeldwebel a. D., würdigte das 60-jährige Jubiläum der Bundeswehr, der Standesorganisation und erkannte eine Steigerung der Attraktivität für die Streitkräfte. "Leider stehen aktuell nur 166 000 Zeit- und Berufssoldaten im Dienst der Bundeswehr", bedauerte er.
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