Einrichtung von zwei WLAN-Hotspots pro Kommune
Für jeden zwei Hotspots

Die Einrichtung von zwei WLAN-Hotspots pro Kommune will der Freistaat demnächst unterstützen. Der Landtagsabgeordnete Harald Schwartz erläutert, wie die Gemeinden am schnellsten zu diesem Ausbau der digitalen Mobilität kommen.

Eine Pressemitteilung aus seinem Büro zitiert Schwartz folgendermaßen: "Nach dem umfassenden Programm für den Ausbau des Internets und der Verlagerung des Breitbandzentrums nach Amberg halte ich auch WLAN-Hotspots für wichtig. So kann an öffentlichen Plätzen die digitale Mobilität weiter ausgebaut werden. Daher habe ich mich in dieser Angelegenheit an den zuständigen Staatsminister Söder gewandt."

Dieser habe ihm mitgeteilt, dass bayernweit ein Netz mit 10 000 freien WLAN-Stellen an 5000 Standorten eingerichtet werde. Außerdem werde der Freistaat die Kommunen bei den Einrichtungskosten stark unterstützen. Schwartz dazu: "Der Freistaat wird die Ersteinrichtungskosten von WLAN-Hotspots an jeweils zwei Standorten in einer Kommune übernehmen. Bei den Kommunen fallen somit lediglich die Betriebskosten an. Voraussetzung ist, dass der sogenannte Bayern-WLAN-Rahmenvertrag genutzt wird." Die Umsetzung des Bayern-WLAN soll laut Söders Informationen bis 2020 abgeschlossen sein. Ein dichtes Netz an kostenfreien WLAN-Hotspots soll bis dahin allen Bürgern zur Verfügung stehen. Dazu wird der Rahmenvertrag bis Ende März 2016 unterzeichnet und die Umsetzungsphase Ende Juni 2016 anlaufen. Zuständig wird das Bayern-WLAN-Zentrum Straubing sein, das auch die technische Unterstützung leistet.

Alle profitieren


"Die Initiative Bayern-WLAN wird auch im Stimmkreis Amberg-Sulzbach positive Auswirkungen auf unsere Infrastruktur haben. Sowohl Wirtschaft, Tourismus und Gastronomie als auch die Privatpersonen werden davon profitieren", meinte Schwartz laut Presseinfo.
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