Fahrer eines Mercedes verursacht Bremsmanöver und mehrfachen Überschlag eines VW-Busses
Mehrfach-Salto

Erst nach mehreren Überschlägen blieb der völlig demolierte Kleinbus am Fuße der Autobahnböschung liegen. Bild: hfz

In der ersten Meldung war von einigen Eingeklemmten die Rede. Deshalb wurden am Donnerstag mehrere Rettungswägen zur A 6 bei Poppberg beordert. Am Ende gab es einen Schwer- und zwei Leichtverletzte sowie 50 000 Euro Schaden.

Poppberg/Alfeld. Erneut ereignete sich auf der A 6 im Bereich Alfeld ein schwerer Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg kam am Donnerstag nahe Poppberg ein Mercedesfahrer mit seinen SL AMC wegen überhöhter Geschwindigkeit bei Starkregen ins Schleudern und krachte in die rechte Leitplanke. Diese Szenerie vor Augen, bremste der Fahrer eines VW Transporters stark ab: Er verlor die Kontrolle über sein Gefährt und kam damit rechts von der Autobahn ab.

Erst nach mehreren Überschlägen blieb der Kleinbus 50 Meter unterhalb der Böschung zu liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Amberger Klinikum geflogen. Der Mann (50) am Mercedessteuer wollte zunächst weiter, musste allerdings nach 100 Metern abbrechen, weil die Ölwanne beschädigt war und der Motor ausfiel. Er und sein Sohn (25) kamen mit leichten Blessuren davon.

Die Feuerwehren Hersbruck und Alfeld sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Autobahn von ausgelaufenen Betriebsmitteln. Neben einem Helikopter waren drei Rettungswägen und der Notarzt aus Hersbruck vor Ort. Wegen der schwierigen Bergung des Busses war die A 6 Richtung Pilsen bis 21 Uhr komplett gesperrt.
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