Fischereiverein sorgt sich um die eigenen Bestände
Kormorane und Mink

Amberg-Sulzbach. Knapp 90 Mitglieder des Fischereivereins Amberg trafen sich zur Frühjahrsversammlung im Schützenheim in Raigering. Gewässerwart Max Marr berichtete über die Auswertung der Fangergebnisse 2015. Mit der Bilanz können die Petrijünger zufrieden sein. Sogar ein 98 Zentimeter langer Karpfen sowie mehrere metrige Hechte und kräftige Aale kamen in die Kescher.

Leider, so Marr, treffe man den Waller als Problemfisch vermehrt in vielen Vereinsgewässern an, auch in der Vils. Größen bis zu 150 Zentimeter wurden an Land gezogen. Schwierigkeiten bereiten ferner starke Vorkommen von Kormoranen. Im Bühler Weiher wurden gar Trupps von rund 100 dieser fischfressenden Wasserraben gesichtet. Kormorane entnehmen nicht nur viele Fische, sondern verletzen diese bei Fehlan-griffen tödlich. Neben Reihern und Gänsesägern bediene sich schon häufiger der Mink am Fischbestand - auch an im Uferbereich lebenden Tieren. Der Mink sei ein Raubtier aus der Marderfamilie, einst in Nordamerika zuhause, besiedle er als sogenannter Gefangenschaftsflüchtling aus Pelztierfarmen unsere Heimat.

Der Hegeverpflichtung sei man durch Arbeitsdienste (1087 Stunden) an den Gewässern nachgekommen. Für die einwöchige Vorbereitung zur Fischerprüfung in Kümmersbruck seien Plätze frei. Info: www.fischereiverein-amberg.de.
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