Flüsse-Radweg aufhübschen
Fördergelder für beliebte Strecke

Mehrere Landkreise und Städte haben ein gemeinsames Ziel: Es ist die Qualitätssteigerung des Fünf-Flüsse-Radwegs.

Amberg-Sulzbach. Idyllische Landschaften am Rande der Vils, Altmühl, Donau, Naab und Pegnitz machen den rund 300 Kilometer langen Fünf-Flüsse-Radweg zu einem, laut Presse-Info, "schönsten Radwege in Deutschland". Mithilfe von Leader-Fördergeldern soll er künftig noch attraktiver werden.

Dafür ziehen die Landkreise Amberg-Sulzbach, Neumarkt, Regensburg und Kelheim als Arbeitskreis Bayerischer Jura sowie der Landkreis Nürnberger Land und weitere Projektpartner wie beispielsweise die Städte Regensburg und Nürnberg an einem Strang, um den Fünf-Flüsse-Radweg gemeinsam qualitativ weiterzuentwickeln. Dazu stehen in einem ersten Schritt rund 185 000 Euro zur Verfügung, teilte die LAG-Managerin des Landkreises Amberg-Sulzbach, Veronika Schmalzl, mit. Landrat Richard Reisinger, Vorsitzender der LAG-Regionalentwicklung Amberg-Sulzbach, ergänzte, dass von dem Geld unter anderem ein Projektmanager mit einer auf zwei Jahre befristeten Halbtagesstelle mit Sitz am Landratsamt Amberg-Sulzbach eingestellt wird. Dieser soll sich in enger Abstimmung mit dem Arbeitskreis Bayerischer Jura und den beteiligten Partnern darum kümmern, den Fünf-Flüsse-Radweg bekannter zu machen. Dafür müssen alle Akteure mit einer Stimme sprechen.

Konkrete Maßnahmen sind laut LAG-Managerin Veronika Schmalzl die Neubeschilderung, diverse Werbe- und Marketingaktionen, die Ausarbeitung von Tagestouren und Abkürzungen oder die thematische Inszenierung der Etappen. Auch Senioren werden nicht vergessen. Auf deren Bedürfnisse soll beispielsweise mit E-Bike-Angeboten explizit eingegangen werden.
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