Hans-Martin Schertl für weitere vier Jahre AOVE-Vorsitzender
"Gemeinsam" bleibt das Zauberwort

PV-Eigeninitiative - ein tolles Projekt
 
Wir freuen uns über die Auszeichnung mit dem Bayerischen Demenzpreis

Hahnbach. "Gemeinsam" heißt das Zauberwort der Regionalentwicklung Obere Vils-Ehenbach, das AOVE-Vorsitzender Hans-Martin Schertl bei der Jahreshauptversammlung einmal mehr als Erfolgsdevise ausgab. Der Bürgermeister von Vilseck wurde bei den Neuwahlen für vier weitere Jahre an der Spitze bestätigt. Als seine Stellvertreter fungieren die Bürgermeister Hermann Falk (Hirschau; wiedergewählt) und Hans-Jürgen Strehl (Edelsfeld), der seinen Amtsvorgänger Werner Renner ersetzte.

Oft landkreisweit aktiv


Gemeinsam sind die AOVE-Kommunen in einem arbeitsintensiven Jahr neue Projekte angegangen und haben bestehende weiterverfolgt, bilanzierte Schertl und nannte folgende Schwerpunkte: die Umsetzung des Gewässer-Entwicklungskonzeptes, die Aktivitäten im sozialen Bereich (Projekt Alt werden zu Hause), die Planung zur Optimierung des landwirtschaftlichen Kernwegenetzes sowie das breitgefächerte Spektrum zum Thema Energie. Die Tätigkeiten beschränken sich nach seinen Worten aber nicht nur auf die AOVE-Mitglieder, sondern gelten oft auch dem gesamten Landkreis.

So habe die Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Naturpark Hirschwald den Antrag zur staatlich anerkannten Ökomodellregion Amberg-Sulzbach gestellt und bei der Entwicklung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts sowie der Vorbereitung zum Leaderprojekt "Erfassung historischer Kulturlandschaften" aktiv mitgearbeitet. Durch eine Werbeaktion bei den amtierenden Kommunalvertretern konnte außerdem die Mitgliederzahl auf 136 gesteigert werden, freute sich Schertl.

In ihrem ausführlichen Bericht ging Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer auf die Schwerpunkte der Regionalentwicklung ein. Aktuell habe die konsequente Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der AOVE mit Unterstützung von Klimaschutzmanager Markus Schwaiger hohe Priorität. Neben den schon lange laufenden Bürgersonnenkraftwerken, den Fernwärmenetzen der AOVE-Bio und -BürgerEnerige eG wurden laut Lobenhofer viele weitere kommunale und interkommunale Projekte angepackt: zum Beispiel die Umrüstung von Innenbeleuchtungen auf LED, die Koordinierung der Kubus-Bündelstromausschreibung, die Optimierung der Fernwärmenetze und die Vorbereitung des Förderantrags E-Mobilität.

Fast 3500 Kulturbegeisterte


In enger Zusammenarbeit mit der Klimaschutzkoordinatorin des Landkreises seien ferner das Projekt PV-Eigenverbrauchsinitiative, die Informationsreihe InfoTourAS, Hausmeisterschulungen und die Reaktivierung der kommunalen Energiebeauftragten in die Wege geleitet worden. "Gemeinsam" laufe es auch beim Thema Kultur: "30 Kulturführer haben uns unterstützt, eine Mischung aus bewährten und neuen Veranstaltungen und Führungen anzubieten. Fast 3500 Besuchern aus nah und fern konnten wir so unsere Heimat näherbringen", blickte Lobenhofer zurück.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden neben den Spitzen auch die Beisitzer bestimmt: Gebenbachs Bürgermeister Peter Dotzler, Willi Hoffmann, Markus Nagler und Werner Renner. Veronika Schmalzl unterstützt den Vorstand außerdem als kooptiertes Mitglied. Mit den Worten "Gemeinsam schaffen wir viel" dankte Schertl allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihr "vorbildliches Engagement", der Politik und Verwaltung für die Kooperation sowie dem Amt für Ländliche Entwicklung für die "tatkräftige Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit".

Gemeinsam schaffen wir viel.Der wiedergewählte Vorsitzende Hans-Martin Schertl gibt die Erfolgsdevise für die AOVE und ihre Partner aus


Alt werden zu Hause"Gemeinsam sozial engagiert": Unter diesem Motto steht die Koordinationsstelle Alt werden zu Hause. Unabhängige Beratungen, ehrenamtliche Begleitung von Senioren, Nachbarschaftshilfe, Vernetzung von Angeboten und Senioren sowie Qualifizierung heißen hier die Schlagworte, umriss AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer. "Was uns auszeichnet, ist, dass wir auch nach dem Auslaufen von Förderprogrammen an den Themen dranbleiben", hob sie stolz hervor und führte als Beispiel das Themenfeld Demenz an. Für ihr Engagement in diesem Bereich sei die AOVE mit dem Bayerischen Demenzpreis 2015 ausgezeichnet worden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.