Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings
Fruchtbar kommt mit Personal

Freude löste es beim Vorstand des Kreisjugendrings aus, dass das Gremium jetzt wieder vollzählig ist (von links): Tim Saborowski, Lukas Stollner, Christina Götz, Cornelia Bäuml, die nachgewählte Beisitzerin Carina Süß, Henner Wasmuth und Nicolas Stoffregen. Bild: hfz

Die alkoholfreie Cocktailbar des Kreisjugendrings soll für Feste noch interessanter werden. Deshalb haben die Verantwortlichen beschlossen, dass man jetzt neben dem Anhänger auch ein Barteam mieten kann.

Amberg-Sulzbach. Cornelia Bäuml, die Vorsitzende des Kreisjugendrings (KJR), berichtete bei dessen Herbstvollversammlung, dass die "Fruchtbar" 2016 zehnmal im Einsatz war. Die transportable Version soll für Verbände eine attraktive Alternative zur herkömmlichen Bar sein und gleichzeitig einen Beitrag zur Alkoholprävention leisten. Für 2017 erhoffe man sich, dass mehr Vereine auf den Bar-Anhänger zugreifen. Ein Verein, der nicht die Möglichkeit hat, selbst Barpersonal zu stellen, kann jetzt ein Barteam mieten. Er muss sich dafür an den KJR wenden.

An der Versammlung im Gemeinschaftshaus in Steiningloh nahmen 26 Delegierte aus den Jugendverbänden im Landkreis teil. Für Cornelia Bäuml war der Höhepunkt des Jahresprogramms 2016 die deutsch-schottische Jugendbegegnung, bei der im August eine Gruppe junger Schotten den Landkreis besuchte und mit einheimischen Jugendlichen Kontakte knüpfte. Für 2017 sind wieder zwei Jugendleiterschulungen mit jeweils zwei Wochenenden geplant.

Vorstandsmitglied Tim Saborowski informierte über den Arbeitskreis "Wir sind fremdenfreundlich". Zum einen wurde ein Fördertopf für die Jugendarbeit eingerichtet - für Projekte mit jungen Flüchtlingen. Für jedes einzelne können Jugendverbände bis zu 500 Euro Zuschuss beim KJR beantragen. Zum anderen ist am 3. Dezember ein eintägiger Workshop für Jugendleiter. Thema "Miteinander leben - interkulturelles Kompetenztraining". Weitere Infos zum Fördertopf und zum Workshop unter www.kjr-as.de.

Kreisjugendamtsleiter Thomas Schieder stellte die Situation junger Flüchtlinge im Landkreis dar. Die Jugendringe und die Jugendverbandsarbeit gewännen immer mehr an Bedeutung, dass Toleranz und ein gutes Miteinander vermittelt würden.

Sabine Donhauser, Mitarbeiterin des Kreisjugendrings, berichtete über die Taschengeldbörse AS. Das Projekt führt der KJR seit 2013 in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit durch. Die Idee ist, dass Brücken zwischen den Generationen geschlagen werden. Jugendliche werden mit Senioren zusammengebracht und helfen ihnen gegen ein kleines Taschengeld bei der Erledigung einfacher Tätigkeiten. Näheres unter www.taschengeldboerse-as.de.

Im Frühjahr wurde der neue KJR-Vorstand für zwei Jahre gewählt. Jedoch konnten dabei nicht alle Posten besetzt werden. Deshalb gab es nun eine Nachwahl: Carina Süß vervollständigt jetzt als Beisitzerin den Vorstand. Die 26-Jährige ist bereits seit 2005 als ehrenamtliche Jugendleiterin tätig und hat bei vielen Maßnahmen als Betreuerin oder Leiterin teilgenommen. Als ihre Aufgabe sieht sie es an, den Kontakt zwischen dem Vorstand und den Ehrenamtlichen des KJR zu stärken.

Wieder komplettDer jetzt wieder vollständige Vorstand des Kreisjugendrings:

Vorsitzende: Cornelia Bäuml (Kreisjugendfeuerwehr)

2. Vorsitzende: Christina Götz (Evangelische Jugend)

Beisitzer: Tim Saborowski (Evangelische Jugend), Nicolas Stoffregen (Jugendinitiative Megaphon), Lukas Stollner (Kreisjugendfeuerwehr), Carina Süß (ohne Verband), Henner Wasmuth (Sportjugend).
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