Kreis-Warm-up aller Paare am Wochenende in Sorghof
Da bebt der Kirwa-Stodl

Der Stodl wird auch an diesem Wochenende wieder voll werden beim Kreis-Kirwa-Warm-up. Bild: hfz

Sorghof. "Wer hod Kirwa?", wird die Band Grögötz Weißbir am Samstag nicht nur einmal ins Publikum rufen. Aus Tausenden Kehlen wird ein geschmeidiges "Mir hom Kirwa" zurückkommen. An diesem Samstag, 16.April, haben sie alle Kirchweih, die Moidln und Burschen aus der Region, beim Kreis-Kirwa-Warm-up.

Bevor die neue Saison startet, treffen sie sich zu diesem gemeinsamen Auftakt rund um den Götz-Stodl in Heringnohe. Der SV Sorghof ist seit Tagen damit beschäftigt, die Festmeile herzurichten. 150 Helfer - Bedienungen, Parkplatzeinweiser, Feuerwehr und BRK - sind im Einsatz, um die Gäste zu bewirten und für ihre Sicherheit zu sorgen. "Der Verein hat sich logistisch und organisatorisch bestmöglichst vorbereitet", sagt Vorsitzender Andreas Plößner, der trotzdem ein wenig nervös ist. Deshalb, weil bei so großen Veranstaltungen Dinge passieren können, auf die keine Vorbereitung gefasst ist. Vom Wetter angefangen bis hin zur Elektrik, die mal streiken kann - "aber bislang hatten wir immer Glück", beruhigt Plößner.

Das Programm beginnt mit der Vorstellung der über 60 angemeldeten Kirwagemeinschaften am Samstag, 16. April, gegen 20.30 Uhr. Vilsecks Bürgermeister Hans-Martin Schertl und der Amberger Bräu Anton Bruckmüller zapfen an, dann beginnt die Fete. Wobei in der Bar - immerhin mit 80 Meter langer Theke - ein DJ für Partymusik sorgt. Dass junge Leute friedlich und ausgelassen feiern können, bewiesen sie schon beim Auftakt zur Kirchweihsaison in den vergangenen Jahren.

"Natürlich können wir den Abend nicht so genießen, wie der eine oder andere Besucher", schränkt Plößner für die Organisatoren ein. Das Wichtigste für ihn und sein Team ist jedoch, "dass die Kirwafreunde alle gesund zum Festgelände und wieder nach Hause kommen". Seine Erfahrung: "Bisher gab es keine großen Zwischenfälle, weil es sich meist um friedliche Gäste handelt, die froh sind, dass die Kirwasaison endlich wieder losgeht und es bei Live-Musik Bratwürste und eine Mass Bier gibt."

Seit Anbeginn geht diese große Veranstaltung auf dem Gutshof der Familie Götz in Heringnohe über die Bühne. "Auch Kirchweihgemeinschaften aus dem Nürnberger Land und bis nach Schwandorf haben heuer wieder Plätze reserviert", berichtet der SV-Chef, "sämtliche Sitzgelegenheiten waren bereits eine Woche, nachdem Online-Reservierungen möglich waren, komplett vergeben." Die weiteste Anreise hat laut Plößner die Kirwagemeinschaft Pelchhofen aus der Nähe von Neumarkt. "Die haben 55 Kilometer einfache Anfahrt und kommen mit ihrem eigenen Bus. Letztes Jahr waren zwei Autos aus der Nähe von Straubing da. Sie haben vom Fest gehört und wollten sich das mal ansehen. Auch sie wollen heuer wieder kommen", sagt der SV-Vorsitzende stolz.

Shuttle-ServiceMit insgesamt fünf Shuttlebus-Linien aus allen Himmelsrichtungen können die Kirwafreunde zum Preis von zwei Euro pro Fahrt zum Warm-up anreisen. Auch für ausreichend Pkw-Stellflächen ist laut Veranstalter gesorgt. Der Hauptparkplatz befindet sich am Sportgelände des SV Sorghof. Infos zu den Shuttlebussen samt Fahrplan: www.sv-sorghof.de. (aha)

"Wir können mit Stolz behaupten, dass es in all den Jahren keine größeren Zwischenfälle gegeben hat, und dass es ein friedliches Fest ist, an dem die Kirwafreunde einfach nur Bock haben, endlich wieder das Dirndl und die Lederhosen aus dem Schrank zu holen."

Das sagt der Chef des SV Sorghof, Andreas Plößner, zum Kirwa-Warm-up. Allerdings schränkt er auf die Kleidungsstücke bezugnehmend ein, dass die nicht immer vollständig wieder zu Hause ankommen.

"Vor zwei Jahren haben wir beim Aufräumen in der Bar einen Damenslip gefunden. 2015 ist ein Paar Damenschuhe übrig geblieben", plaudert der Chef des Organisationsteams schmunzelnd aus dem Nähkästchen. (aha)
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