Kreisverband Amberg-Neumarkt der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV)
Weiter eng zur Bundeswehr

Franz Kölbl (Zweiter von links) freute sich, in der Männerrunde auch Bürgermeisterin Alexandra Sitter und stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann (vorne von links) begrüßen zu können. Bild: hi

15 Vereine und 1343 Mitglieder zählt der Kreisverband Amberg-Neumarkt der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV). Nun traf man sich zur Kreisversammlung im Gasthaus Erras in Fichtenhof.

Amberg-Sulzbach. Zum Kreisverband zählen MK Amberg, KSV Adertshausen, Neumarkt, KSK Ammerthal, Etsdorf, Hausen, Hohenburg, Hohenkemnath-Erlheim, Traßlberg, Ursensollen, Utzenhofen, Wutschdorf-Freudenberg, KV Ensdorf, KSV Neumarkt, SKK Pilsach und RK Rieden. Schriftführer Peter Stock listete die besonderen Aktivitäten auf wie Wallfahrten, Vergleichsschießen und Kriegsgräber-Sammlungen Thema waren. Kreisvorsitzender Franz Kölbl (Amberg) stellte die neuen Vorsitzenden Josef Lippert (Etsdorf) und Martin Lock (Ursensollen, 191 Mitglieder) vor. Drei Vereine hatten keine Delegierten geschickt.

5000 Euro gesammelt


Die Kriegsgräbersammlung erbrachte zuletzt fast 5000, im ganzen Bezirk gar 288 034 Euro. Der Kreisverband ist der stärkste in der Oberpfalz. Kölbl berichtete von Details der Kreisversammlung in Lintach, von Teilversammlungen in Ursensollen, der Jubiläumswallfahrt zum Mariahilfberg am 2. Juli, dem Vergleichsschießen am 20. Juni in Gailoh mit 120 Schützen, der Schießwarte-Tagung am 19. November in Schwandorf, dem Weihnachtsmarkt der Panzerbrigade 12 Oberpfalz mit General Bodemann, der neuen Dienstzeitregelung der Soldaten und dem "nicht erfreulichem Zustand von Waffen und Material der Bundeswehr.

Kassenverwalter Wolfgang Richthammer bekam viel Lob, die Finanzen sind zufriedenstellend, Hermann Knauer führte die einstimmige Entlastung herbei. Die ebenfalls anwesende Ammerthaler Bürgermeisterin Alexandra Sitter ist mittlerweile 2. Vorsitzende der KSK Ammerthal. Sie unterstrich die Bedeutung der Traditionsvereine, die zum Frieden mahnen, und lobte die Pflege des Kriegerdenkmals. Man habe eine Patenschaft mit dem Logistikbataillon. Bald erlebe man ein drittes Gelöbnis in Ammerthal.

Für Wehrpflicht


Stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann sagte, sie sei in der Familie konfrontiert mit Soldaten und sehe die Verteidigung unseres Landes als wichtig an. Sie sei für die Wehrpflicht, unterstütze aber auch ein soziales Jahr für junge Frauen. Sie war schon bei Kriegsgräbern im Elsass.

Die Einhaltung von Meldeterminen mahnte Vorsitzender Kölbl energisch an, auch bei Landeswallfahrten. Danach nannte er folgende Termine: 7. Mai, Kreis-und Bezirkswettkampf in Dietldorf; 11. Mai, Vortrag von Oberst Lindner in der Leopoldkaserne (Bundeswehr und Flüchtlinge); 4./5. Juni, Landeswallfahrt nach Altötting; 30. Juni, Soldatenwallfahrt zum Mariahilfberg; 23. Juli, Jubiläum der KSK/RK Hohenkemnath.

"Wir wollen weiterhin enge Verbindungen zur Bundeswehr halten", betonte Franz Kölbl. Man wolle für die Bundeswehr Multiplikator in der Öffentlichkeitsdarstellung bleiben.
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