Landkreis legt sein Gesamtkonzept als 125 Seiten starke Broschüre auf
Seniorenpolitik gedruckt zum Nachlesen

Über ein Jahr intensive Arbeit steckt im Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, das Abteilungsleiter Dr. Norbert Vogl und Rita Kummer Landrat Richard Reisinger (von links) nun als Broschüre überreichten. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für den Landkreis Amberg-Sulzbach hat der Kreisausschuss bereits im Herbst vergangenen Jahres beschlossen. Nun gibt es das Ganze als Broschüre mit 125 Seiten. Rita Kummer von der Seniorenkontaktstelle und Abteilungsleiter Dr. Norbert Vogl überreichten Landrat Richard Reisinger eines der ersten druckfrischen Exemplare.

Weichen frühzeitig stellen


"Unser Gesamtkonzept soll ein Demografie-Leitfaden sein. Wir müssen dem demografischen Wandel aktiv begegnen und die Weichen frühzeitig in die richtige Richtung stellen, hin zu einer zukunftsweisenden Seniorenpolitik, damit ältere Menschen im Amberg-Sulzbacher Land künftig Lebensräume und Lebensbedingungen vorfinden, um ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben führen zu können", betonte Reisinger bei der Präsentation des Werks. Genau hier setzt nach seiner Auskunft das Seniorenpolitische Gesamtkonzept für Amberg-Sulzbach an. Es umfasst laut Norbert Vogl und Rita Kummer Felder wie den öffentlichen Personennahverkehr, das Wohnen zu Hause, die Betreuung und Pflege sowie gesellschaftliche Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement von und für Senioren.

"Die Aufgabe, das Seniorenpolitische Gesamtkonzept in Zukunft aktiv zu gestalten, ist sicher groß, aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns vor den Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft nicht verstecken oder gar Angst haben müssen. Schließlich müssen wir das Rad auch nicht komplett neu erfinden, sondern können auf bereits vorhandene Potenziale und längst bewährte Strukturen zurückgreifen", verdeutlichte der Landrat. Klar ist für ihn aber auch, dass sich der Landkreis nicht auf dieser Ausgangsbasis ausruhen dürfe, sondern bei der Bewältigung bevorstehender Aufgaben und der Umsetzung der Ziele auf eine enge Abstimmung mit der Stadt Amberg, vor allem aber auf die Unterstützung der Bürger angewiesen sei.

Nun mit Leben füllen


An dieser Stelle dankte Reisinger allen, die sich mit ihrem fachlichen Können, ihrer Erfahrung und ihrer Leistungsbereitschaft bei der Erstellung des Demografie-Leitfadens eingebracht haben. Nun müsse das ausgearbeitete Papier mit Leben erfüllt werden. Auf der Homepage des Landkreises steht das Konzept zum Download bereit.
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