Landkreis sucht neue Energieschulen
In Sachen Klima immer vorne dran

Der neue Flyer, den Manfred Klemm in der Hand hält, soll dafür sorgen, dass sich weitere Interessenten hinter das Projekt Energieschule des Landkreises stellen. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Im Landkreis gibt es bereits zehn Grund- und Mittelschulen, die sich am Projekt Energieschule Amberg-Sulzbach beteiligen. Ein neuer Flyer soll nun weitere Schulen animieren, an dem Projekt mitzuwirken, wie das Landratsamt in einer Presseinfo mitteilt. Dieser Flyer wurde jetzt von Landrat Richard Reisinger, Klimaschutzkoordinatorin Katharina List und Vertretern der AG Schule sowie des Zentrums für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit der Öffentlichkeit vorgestellt.

Schon früh Einblick


Klimaschutz geht alle an, deshalb sollte das Thema im Zentrum der Bildungsarbeit stehen, war der Tenor der Veranstaltung. Kinder und Jugendliche sollten demnach möglichst früh Zusammenhänge des Energieverbrauchs und der Energieversorgung erkennen, um die damit verbundenen Folgen für das Klima wissen sowie Handlungs- und Gestaltungskompetenz erwerben. Genau hier setzt die Energieschule an. Vor gut drei Jahren startete das Projekt im Landkreis mit der Lauterachtalgrundschule Hohenburg und der Krötensee-Mittelschule Sulzbach-Rosenberg als Pilotschulen. Initiiert wurde das Projekt von der AG Schule des Agenda-Beirats des Kreistags. Mittlerweile gehört es zum Aufgabenbereich der Klimaschutzkoordinatorin Katharina List. Sechs weitere Grund- und zwei Mittelschulen beteiligen sich inzwischen an der Maßnahme des Landkreises, die vom ZEN in Ensdorf organisatorisch unterstützt wird. Mit der Teilnahme am Projekt erwerben die Schulen eine Auszeichnung, die das Engagement für die Energiewende belegt. Durch die Mentoren der AG Schule erhalten Lehrer während der dreijährigen Laufzeit fachkundige Unterstützung im Energieunterricht.

Anliegen des Landrats


Manfred Klemm, Sprecher der AG Schule, bedankte sich bei Landrat Reisinger, dem die Ausbildung der Schüler in Energiefragen spürbar ein Anliegen sei, für die engagierte Unterstützung dieser Werbeveranstaltung. Die Flyer werden demnächst an die Gemeinden und an sämtliche Schulen im Landkreis verschickt.
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