Lasst mal die Jugend machen
Im Energiespardorf Wege zum Klimaschutz finden

Der Bund Naturschutz, die Stadtwerke Amberg und die Ausbilder freuen sich jetzt schon auf viele interessierte Schulen und Anmeldungen (von links): Josef Weinfurtner, Gert Blüchel, Manfred Schwinger, Hermann Kasper, Peter Zahn, Diplom-Physiker Peter Satzger (Entwickler Energiespardorf Bayern), Dr. Stephan Prechtl, Thomas Großer, Martin Malitzke, Julia Schönherl und Lorenz Hirsch. Bild: hfz

Amberg-Sulzbach. Kinder und Jugendliche sollen versuchen, Wege zum Klimaschutz zu finden: Das Modell Energiespardorf Bayern bietet Schulen Ambergs und der Region die Gelegenheit, bei diesem wichtigen Thema selbst aktiv zu werden. Möglich wird dies durch die Kooperation der Stadtwerke Amberg mit der Kreisgruppe des Bund Naturschutz.

Erstes Projekt aus dieser Verbindung ist das Energiespardorf, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. Bei dieser Aktion können Schüler, unterstützt von speziell geschulten Ausbildern, energiewirtschaftliche Themen am Beispiel einer Modellgemeinde durchspielen - ein sehr praxisnahes Lernen.

Im Wissen um die Bedeutung des Klimaschutzes waren die Stadtwerke Amberg nach den Worten ihrer Pressesprecherin Karoline Gajeck-Scheuck sofort bereit, die Bildungsarbeit des Bund Naturschutz, Kreisgruppe Amberg-Sulzbach, mit einer Summe von rund 10 000 Euro zu unterstützen. Damit wurde eine Ausbildung der Ausbilder zum komplexen Thema Energiespardorf möglich.

"Ziel war es, einen perfekten Einsatz in der Bildungsarbeit im Themengebiet Energie leisten zu können", erklärt Gajeck-Scheuck: "Kinder und Jugendliche erhalten hier die einmalige Gelegenheit, selbst gestalterisch aktiv zu werden und mögliche Wege zum Thema Klimaschutz als gesellschaftliche Herausforderung zu finden." Eine zentrale Rolle spiele dabei die Energiewende mit den wichtigen Säulen Energiesparen, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien. Der Nachwuchs soll dabei selbstständig forschen und planen, "wie Energie eingespart und die künftige Energieversorgung klimafreundlich gestaltet werden kann". Die Devise lautet: eigenverantwortlich planen, entscheiden und das Ergebnis dann auch testen.

"Der Energiebedarf einer kleinen Gemeinde und die dazugehörige Erzeugung sind eben kein Kinderspiel und sehr komplex", betont Gajeck-Scheuck. Genau das könne im Energiespardorf "sehr gut und praxisnah ausprobiert werden".

Vier SchulstundenSchulungsleiter zum Energiespardorf Bayern stehen ab sofort allen Schulen, Jahrgangsstufen 5 bis 11, zur Verfügung. Anmeldungen sind möglich beim Bund Naturschutz, Kreisgruppe Amberg-Sulzbach (09661/34 27, bund.naturschutz-as@asamnet.de, Obere Gartenstraße 3, Sulzbach-Rosenberg). Die Schulungen laufen im Gebäude der Stadtwerke Amberg, Gasfabrikstraße 16, und umfassen vier Schulstunden.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.