Mainzer Theologe gibt Antworten
Was kann uns Luther heute sagen?

Amberg-Sulzbach. "500 Jahre Reformation - Was hat Martin Luther uns heute noch zu sagen?": So lautet am Sonntag, 30. Oktober, das Thema eines Vortrags von Christian Nürnberger aus Mainz zum Reformations-Jubiläum. Er spricht über Luther und die großen Ängste der heutigen Zeit um 19.30 Uhr in der Paulanerkirche in Amberg. Eintrittskarten gibt es in den Buchhandlungen Rupprecht und Müller, bei der Katholischen Erwachsenenbildung und beim Evangelischen Bildungswerk Amberg-Sulzbach für zehn Euro (ermäßigt mit Hörerausweis: fünf Euro).

KEB, EBW und die drei evangelischen Kirchengemeinden in Amberg laden zu diesem Abend ein. Martin Luther und seine Zeitgenossen fürchteten die Pest, den Teufel, Hexen, Geister, Dämonen, die Hölle und den Weltuntergang. "Wir halten das heute für Hirngespinste, und doch plagen auch uns Ängste, die von anderer Art sind: Terror, Amok, Umweltkatastrophen, politische Instabilität, kriegerische Auseinandersetzungen und vieles mehr", heißt es in einer Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung.

Luthers Kraft habe sich aus der Antwort auf die Frage nach einem gnädigen Gott gespeist. Unsere Fragen aber seien viel verzweifelter: Existiert Gott überhaupt? Können wir in Frieden und ohne Ängste leben? Brauchen wir dazu noch Gott? Der studierte Theologe, Philosoph und Pädagoge Christian Nürnberger ist freier Autor und Publizist. Er lebt mit seiner Frau, der Fernsehjournalistin Petra Gerster, und den beiden Kindern in Mainz. In seinen zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen fragt er immer wieder nach dem Standort und dem Wirken der beiden großen Kirchen in Deutschland angesichts der Macht des Zeitgeistes.
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