Mehr Geld für Übungsplatz-Mitarbeiter
Tarifergebnis angenommen

Amberg-Sulzbach. Die in der dritten Verhandlungsrunde am 13./14. Oktober in Berlin erzielte Tarifeinigung für die Zivilbeschäftigten der Truppenübungsplätze stieß auf breite Zustimmung: 76,53 Prozent stimmten bei einer Mitgliederbefragung dafür.

Rückwirkend mehr Lohn


Damit kann die Vereinbarung nun umgesetzt werden, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilt. Dies bedeute unter anderem eine zum 1. September rückwirkende Lohn-Erhöhung um 2,1 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 90 Euro. Der neue Vertrag gilt zwölf Monate. Gewerkschaftssekretärin Kathrin Birner (Verdi Oberpfalz) informierte die Beschäftigten unter anderem in Personalversammlungen über das Ergebnis und führt den Abschluss auf zahlreiche bundesweite Aktionen und Streiks zurück.

Arbeitgeber überrascht


In der Oberpfalz waren Beschäftigte aus Hohenfels und Grafenwöhr im Warnstreik. Verdi-Bezirksgeschäftsführer Alexander Gröbner betonte: "In dieser Tarifrunde haben wir vieles richtig gemacht. Zumal die Arbeitgeberseite sich nicht auf ein liebgewonnenes Warnstreikritual verlassen konnte, sondern von unseren Aktionen überrascht wurden." Ohne Verhandlungsergebnis wären diese "jederzeit steigerungsfähig gewesen."
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