Nach der Shisha brennen drei Holzbuden

Amberg-Sulzbach. In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2015 heulten die Sirenen: Im Wald bei Sorghof brannte es. Dort, wo alljährlich die Waldweihnacht stattfindet, gingen drei Holzbuden in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte an diesem heißen Sommertag die weitere Ausbreitung des Brandes auch dank glücklicher Umstände noch verhindern. Die Polizei ermittelte schnell wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Wasserpfeife geraucht


Am Dienstag mussten sich dafür nun ein Jugendlicher und ein 20-Jähriger vor dem Amtsgericht verantworten. Die nichtöffentliche Verhandlung wurde von Jugendrichter Peter Jung geleitet. Über den öffentlichen Teil der Verhandlung sagte Jung: Die Jugendlichen hätten an besagter Stelle Wasserpfeife geraucht und die dafür benötigte Kohle im Freien entsorgt. Sie hätten sie zwar gelöscht, doch habe sich nach einigen Stunden ein Brand entwickelt. Die Organisatoren der Sorghofer Waldweihnacht hätten 450 Arbeitsstunden und 2500 Euro in den Wiederaufbau der Hütten investieren müssen.

Jung teilte mit, das Verfahren gegen den 20-Jährigen sei nach erfolgter Ermahnung eingestellt worden. Über das Urteil gegen den Jugendlichen dürfe er aus rechtlichen Gründen keine Auskunft erteilen.
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